Apartment 1303 (2012)
Apartment 1303 ist ein US-amerikanisch-kanadischer Horrorfilm aus dem Jahre 2012. Es handelt sich um ein Remake des 2007 erschienenen gleichnamigen japanischen Films.
| Film | |
| Titel | Apartment 1303 |
|---|---|
| Produktionsland | USA Kanada |
| Originalsprache | Englisch |
| Erscheinungsjahr | 2012 |
| Länge | 82 Minuten |
| Altersfreigabe |
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| Stab | |
| Regie | Michael Taverna |
| Drehbuch | Michael Taverna, Kei Oishi |
| Produktion | Cindy Nelson-Mullen, Michael Taverna |
| Musik | Davy Bernagoult, Yoann Bernagoult |
| Kamera | Paul M. Sommers |
| Besetzung | |
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Eine junge Frau zieht in ihr erstes eigenes Apartment ein. Der Geist eines Mädchens, welches vor 20 Jahren vom 13. Stockwerk aus dem Fenster sprang, duldet jedoch keine neuen Bewohnerinnen. Nach zwei Nächten in Angst und Schrecken erliegt auch sie ihrem Schicksal und stürzt unfreiwillig von der Wohnung auf die Straße. Die Schwester des Opfers wie auch deren Freund wollen den Geheimnissen des Apartments auf den Grund gehen und nächtigen selber im Appartement. Eine Entscheidung, die nicht nur viel Schrecken verursacht, sondern sich auch tödlich auswirkt.
Handlung
BearbeitenDie jugendliche Janet hält es bei ihrer alkoholsüchtigen und cholerischen Mutter, der früher erfolgreichen Countrysängerin Maddie Slate, nicht mehr aus. Nach einem erneuten Streit will sie ausziehen. Entgegen dem Rat ihrer jüngeren Schwester Lara, mehrere Wohnungsangebote zu prüfen, unterschreibt Janet gleich den erstbesten Mietvertrag.
In diesem Apartment wohnte vor 20 Jahren eine Mutter mit ihrer Tochter. Da sich letztere, Jennifer Logan, von ihrer Mutter unverstanden und gepeinigt fühlte, ermordete sie diese und versteckte die Leiche in einem Wandschrank. Als nach einem halben Jahr die verweste Leiche entdeckt wurde und das Mädchen befragt werden sollte, sprang sie vom Balkon in den Tod. Doch ihr weiterhin anwesender Geist lässt alle jungen Nachmieterinnen vom Balkon in den Tod stürzen, was stets als Selbstmord verbucht wird.
Freudig zieht Janet in ihr neues Zuhause ein, doch bereits die erste Nacht wird zum Horrorerlebnis. Der sexuell aufdringliche Hausmeister O’Neil und die schweigsame kleine Emily, die im Hausflur monoton mit einem Ball spielt, vermitteln ihr ein mulmiges Gefühl. Eigenartige Geräusche, vor der Schlafzimmertür vorbeihuschende Schatten und ein gelegentlich übler Duft lassen sie an ihrer Wohnungswahl zweifeln. Hinzu kommt, dass ihr Körper morgens mehrere kleine, ihr nicht erklärbare (vom Geist des verstorbenen Mädchens verursachte) Verletzungen aufweist.
Janet sucht Hilfe bei ihrer Schwester und bei ihrem Freund Mark. Der Undercover-Polizist erklärt sich widerwillig bereit, die folgende Nacht bei ihr im Apartment zu verbringen. Als er frühmorgens von Janet unbemerkt das Apartment verlässt, stößt das Geistermädchen Janet aus dem Fenster in die Tiefe. Auch dieser Fenstersturz wird als Selbstmord eingestuft.
Nun gerät Janets Schwester Lara in den Bann der vom Apartment 1303 ausgehenden bösen Kräfte. So erhält sie in der Nacht einen Handyanruf von ihrer toten Schwester, und als sie anderntags das Apartment aufsucht, wird sie vom Geist ihrer Schwester verprügelt. Lara wählt den Polizeinotruf und meldet einen Überfall. Von einem Beamten über die Vorgeschichte des Apartments informiert, will sie der Sache auf den Grund gehen und bezieht selbst das Apartment. Auch sie sieht in dem Apartment eine Möglichkeit, ihrer hysterischen Mutter zu entfliehen.
Auch Mark will das Geheimnis ermitteln und schläft die folgende Nacht im Apartment auf der Couch. Obwohl die Geister der Toten auch in dieser Nacht im Apartment umherschwirren, passiert nichts Weiteres. Am folgenden Tag kann Lara Fiktion und Wirklichkeit nicht mehr unterscheiden, als ihr die tote Jennifer sowohl morgens in der Badewanne als auch abends im Kleiderschrank erscheint und sie vom Geist ihrer Schwester im Badezimmer gewarnt wird.
Zu Laras Schutz verbringt Mark eine weitere Nacht auf der Couch, wo ihn der Geist des Mädchens attackiert und tödlich verletzt. Lara will fliehen, wird im Hausflur jedoch von O‘Neil und Emily daran gehindert. Sie bewaffnet sich mit einem Küchenmesser, als unerwartet ihre Mutter das Apartment betritt. Diese hält Janet für die Mörderin von Mark und fordert sie auf, das Messer auszuhändigen. In diesem Moment stößt die Geisterscheinung Laras Mutter von hinten, so dass sie in das von Lara gehaltene Messer stürzt und verstirbt.
Durch den Mordermittler wird Lara als Doppelmörderin verhaftet. Lara beteuert ihre Unschuld und benennt Jennifer Logan, ein vor 20 Jahren verstorbenes Mädchen, als Täterin.
Details zum Film
BearbeitenUnterschiede zum Original 2007
BearbeitenIm Film aus dem Jahr 2007 führte Ataru Oikawa Regie. Die beiden Schwestern wurden von Aki Fukada (als Sayaka) und Noriko Nakagoshi (als Mariko) gespielt.
Der Film aus dem Jahr 2007 zeigt im Gegensatz zur Neuverfilmung als Rückblende ausführlich die Ereignisse des jungen Mädchens, welche (vor nur 3 Jahren) ihre Mutter ermordete und folgend selber in die Tiefe sprang. Während sich bei der Adaption von 2012 die „ältere“ Schwester beim Todessturz alleine im Apartment aufhielt, sprang im Original die „jüngere“ Schwester während einer Party zur Wohnungseinweihung vor den Augen ihrer Gäste aus dem Fenster. Ihr Freund nimmt im Gegensatz zur Neuverfilmung folgend keinen Einfluss mehr auf die Filmhandlung. Die Mutter der Geschwister ist nicht alkoholabhängig, leidet aber unter starken Depressionen. Im Gegensatz zur Neuverfilmung zog im Original folgend eine Gruppe Jugendlicher ins Apartment ein, aus deren Gruppe drei weitere Opfer zu beklagen sind. Auch im Original bemüht sich die Schwester um die Aufklärung der Ereignisse, nachdem sie vom Kriminalbeamten zur Vergangenheit der Wohnung informiert wurde, ebenso wird auch sie von Wahnvorstellungen und Geisterscheinungen (z. B. Handyanruf der toten Schwester) geplagt. Während im Remake die Schwester überlebt, endet das Original mit ihrem tödlichen Sturz aus dem Fenster.[3]
Kritiken
BearbeitenAuf Filmportalseiten und in Film-Foren erhielt der Film mehrheitlich schlechte Kritik.
- Die Internet-Plattform Angstrated wertet den Film als eine filmische Vollkatastrophe, die den Begriff Horrorfilm in den Dreck zieht und absolut keine Daseinsberechtigung hat.[4]
- Die Internet-Plattform Filmbesprechung.de schreibt über den Film: Das Remake eines japanischen Horrorfilms ist eine Zumutung; die Handlung stürzt von einem Drehbuch-Loch ins nächste, die Darsteller werden haltlos mitgerissen, und der Kameramann rächt sich, indem er alles penibel aufzeichnet.[5]
- Die Internet-Plattform Filmchecker zieht als Fazit: Düsteres Geister-Drama für Freunde subtiler Spukfilme. Welcher nachvollziehbare Sinn hinter der Realisierung dieses Remakes steckt, wird wohl nie ergründet werden können.[6]
- Die Internet-Plattform Splashmovies –die ganze Welt des Films zieht auch die Schauspieler in die Kritik ein: Die Geistermomente sind nur sehr selten gruselig inszeniert und die Geschichte wird insgesamt recht oberflächlich präsentiert, was auch über die Charaktere gesagt werden kann.[7]
Weblinks
Bearbeiten- Apartment 1303 bei IMDb
- Apartment 1303 in der Online-Filmdatenbank
- Offizielle Website (englisch)
- Filmbeschreibung mit Filmkritik und Trailer auf Deep Red Radio – das besondere Filmmagazin
- Filmbeschreibung und weiteren Infos auf filmstarts.de.
- Filmbeschreibung mit Filmkritik auf Splashmovies –die ganze Welt des Films
Einzelnachweise
Bearbeiten- ↑ Angabe Drehort auf Internet Movie Database
- ↑ Label: Universum Film GmbH; EAN: 0888837067393.
- ↑ Apartment 1303 (2007) auf Internet Movie Database
- ↑ Filmkritik ( des vom 1. Februar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf angstrated.com
- ↑ Filmbeschreibung und Filmkritik ( des vom 1. Februar 2015 im Internet Archive) Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. auf filmbesprechung.de
- ↑ Filmbeschreibung und Filmkritik auf Filmchecker.wordpress.com
- ↑ Filmbeschreibung und Filmkritik auf Splashmovies – die ganze Welt des Films