Anna ist ein weiblicher Vorname.

Namenstagskarte für Anna (1903)

Herkunft und Bedeutung

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Beim Namen Anna handelt es sich um die lateinische Variante des hebräischen Namens חַנָּה channāh, ḥannâ.[1][2]

Daneben lässt sich Anna auch als Kurzform von germanischen Namen, die mit der Silbe arn- „Adler“ beginnen, oder als Kurzform von Namen mit der Endung -anna deuten.[3]

Außerdem ist Anna Perenna die römische Neujahrsgöttin. Ihr Name bedeutet „stets wiederkehrendes Jahr“.[4]

Nach katholischer und orthodoxer Überlieferung ist Anna bzw. Hanna der Name der Großmutter Jesu Christi.

Im Finnischen ist Anna der Imperativ von „antaa“ („geben“) ("Gib!").

Verbreitung

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Anna war schon im byzantinischen Reich ein sehr populärer Vorname, der sich im Mittelalter auch in Europa ausbreitete. Noch heute erfreut er sich international großer Beliebtheit.[2]

Hervorzuheben sind hier Tschechien (Rang 3, Stand 2016)[5], Ungarn (Rang 4, Stand 2024)[6], Belgien (Rang 11, Stand 2024)[7], Frankreich (Rang 10, Stand 2024)[8] und Italien (Rang 12, Stand 2024).[9]

Der Name wird in Österreich seit 1984 jedes Jahr vergeben. Seit 1991 liegt er in den Top-10 der Hitlisten.[10] Im Jahr 2024 lag er auf Rang 4.[11] In den letzten zehn Jahren wurden etwa 7.600 Mädchen so genannt. In der Schweiz wird der Name seit 1930 jährlich bei der Namenswahl berücksichtigt. Seitdem gehört er durchgehend zu den Top-50 der Vornamenscharts, in den letzten Jahren liegt er in den Top-30.[12]

In Deutschland gehört Anna zu den wenigen Vornamen, die seit 1890 durchgehend in den Vornamensstatistiken auftauchen. Im ausgehenden 19. und beginnenden 20. Jahrhundert zählte der Name zu den beliebtesten Mädchennamen und belegte dabei mehrfach den 1. Rang. Mit den 1920er Jahren sank die Popularität des Namens. In den 1940er bis 1960er Jahren wurde er kaum vergeben. Ein plötzliches Revival erlebte der Name in den 1970er Jahren. In den 1980er Jahren gehörte er wieder zu den beliebtesten Vornamen. In den 1990er und 2000er Jahren belegte er wieder mehrfach den 1. Rang der Statistik. Mittlerweile wird der Name wieder etwas seltener vergeben.[13] Im Jahr 2021 belegte Anna Rang 18 der Hitliste.[14] In Süddeutschland belegt der Name sogar Rang 7, als Zweitname steht er auf Rang 10.[15]

Namenstage

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Für weitere Namenstage: siehe Hanna

Namensträgerinnen

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Herrscherinnen

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Weitere Adelige

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Herrscher

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Es existierten auch männliche Träger dieses Namens:

Äbtissinnen und Priorinnen

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Mythologische Personen

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Weiblicher Vorname

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Es gibt eine große Zahl von Persönlichkeiten mit Vornamen Anna.

Siehe auch

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Einzelnachweise

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  1. Wilhelm Gesenius: Hebräisches und aramäisches Handwörterbuch über das Alte Testament. 18. Auflage. Springer-Verlag, Berlin/Heidelberg 2013, ISBN 978-3-642-25680-6, S. 371.
  2. 1 2 Anna. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 19. Mai 2022 (englisch).
  3. Anna. In: Nordic Names. Judith Ahrholdt, abgerufen am 19. Mai 2022.
  4. Andreas Hopson: Römische Göttin Anna Perenna: Neujahrsgöttin! In: forumtraiani. Forum Traiani Archäologie & Kulturgeschichte e. V., 1. Januar 2015, abgerufen am 19. Mai 2022.
  5. Popularity in the Czech Republic. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 19. Mai 2022.
  6. Popularity in Hungary. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 5. Februar 2026 (englisch).
  7. Popularity in Belgium. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 5. Februar 2026 (englisch).
  8. Popularity in France. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 5. Februar 2026 (englisch).
  9. Popularity in Italy. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 5. Februar 2026 (englisch).
  10. Vornamen der Geborenen. In: STATISTIK AUSTRIA. Bundesanstalt Statistik Österreich, abgerufen am 5. Februar 2026.
  11. Popularity in Austria. In: Behind the Name. Mike Campbell, abgerufen am 5. Februar 2026 (englisch).
  12. Anna. In: Baby-Vornamen. Baby Vornamen, abgerufen am 5. Februar 2026.
  13. Anna. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 19. Mai 2022 (deutsch).
  14. Deutschlands beliebteste Namen des Jahres 2021 – Top 500. In: Beliebte Vornamen. Knud Bielefeld, abgerufen am 19. Mai 2022 (deutsch).
  15. Ausführliche Auswertung: Vornamen 2021. In: GfdS. Gesellschaft für deutsche Sprache e. V., 6. Mai 2022, abgerufen am 19. Mai 2022.