Achaios der Jüngere

General des Seleukidenreichs und Usurpator in Kleinasien

Achaios der Jüngere (altgriechisch Ἀχαιός, Achaíos; * spätestens um 250 v. Chr.; † 214/13 v. Chr. in Sardeis) war ein Mitglied des griechisch-makedonischen Adels des Seleukidenreichs und unter Antiochos III. Megas Generalstatthalter der Gebiete diesseits des Tauros. Im Sommer 220 entschloss er sich zur offenen Rebellion wider die Seleukiden, wofür er als Verräter hingerichtet wurde.

Der 1816 vom Münchener Münzkabinett erworbene „Münchener Goldstater des Achaios“, geschlagen 217–213 v. Chr. in Sardeis, das einzig bekannte Beispiel für dieses Nominal. Der Avers zeigt den Kopf des Königs nach rechts mit Königsdiadem. Der Revers trägt die Aufschrift ΒΑΣΙΛΕΩΣ – ΑΧΑΙΟΥ ΘΕ; Athena steht nach links mit erhobenem Speer und Schild, Monogramm, im Feld ein Pferdekopf nach links, er findet sich auf allen Nominalen des Achaios, wahrscheinlich handelt es sich dabei um ein Beizeichen.[1]

Nach Polybios war er der Sohn des Andromachos, Enkel von Achaios dem Älteren und ein Verwandter von Seleukos III. Keraunos sowie Antiochos III. Nach dem Tod Seleukos’ III. (222 v. Chr.) übernahm er zunächst den Oberbefehl über das Heer, schlug jedoch die Erhebung zum König zu Gunsten des jungen Antiochos III. aus. Dieser betraute ihn mit den Gebieten diesseits des Tauros; dort entriss Achaios 223/22 v. Chr. Westkleinasien Attalos I. In seiner Stellung gewann er zunehmend an Einfluss und wandte sich schließlich gegen Antiochos III. Ein Vorstoß in das seleukidische Kernland im Jahr 220 v. Chr. scheiterte, sodass sein Machtbereich fortan auf Kleinasien beschränkt blieb. 216 v. Chr. zog Antiochos in Anatolien ein und belagerte ihn in Sardeis. 214 oder 213 v. Chr. wurde Achaios durch eine List gefangen genommen, vor den König und den Kronrat gebracht und nach Beratung brutal verstümmelt und hingerichtet. Sein zerstückelter Körper wurde öffentlich zur Schau gestellt.

Biographie

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Herkunft

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Nach Polybios[2] war Achaios ein Angehöriger einer bedeutenden griechischen Adelsfamilie im Seleukidenreich und ein Verwandter (συγγενὴς) des Antiochos III. Diese Verwandtschaft beruhte auf Heiratsbeziehungen, bleibt jedoch im Detail umstritten. Laodike I., die Antiochos II. Theos geheiratet hatte, war nach Eusebius von Caesarea[3] eine Tochter des Achaios des Älteren, nach Polyainos[4] dagegen eine Schwester des Antiochos II. mit demselben Vater, also offenbar eine Tochter des Antiochos I. und Halbschwester des Antiochos II. gewesen. Die Angabe, dass diese Laodike eine Tochter des Achaios gewesen ist, ist hierbei deutlich wahrscheinlicher, da von Antiochos I. nur eine einzige Ehefrau bekannt ist, keine Tochter namens Laodike und auch keine Kinder von anderen Frauen erwähnt werden.[5]

Dieser Achaios, Vater der Laodike I., ist das erste bekannte Mitglied seines Geschlechts und somit sein Stammvater.[6] Weil seine Töchter Antiochis und Laodike Namen trugen, die in der Seleukidenfamilie oft vorkamen, ist in der Forschung vermutet worden, dieser Achaios sei mit der Seleukidenfamilie verwandt gewesen, nämlich ein Sohn des Seleukos I. Nikator,[7] wofür aber ein sicherer Beleg fehlt. Die Namenswahl kann auch aufgrund naher Beziehung ohne leibliche Verwandtschaft getroffen worden sein. Denkbar ist auch, die unbekannte Ehefrau des Achaios habe aus der Familie des Seleukos gestammt. Dies wird unter anderem von Alex Mc Auley angenommen.[8]

Nach Polybios[9] war der Vater des jüngeren Achaios Andromachos, Schwester des Andromachos war eine oft als Laodike II. benannte Laodike, die Ehefrau des Seleukos (offenbar Seleukos II.). Polybios zufolge war Achaios der Jüngere also ein Urenkel des seleukidischen Dynastiegründers Seleukos I. Nikator. Seine Tante Laodike war die Frau König Seleukos’ II. und die Mutter Antiochos’ III. Dieser von Polybios entworfene Stammbaum ist in der modernen Forschung wiederum teilweise mit dem Argument eines zu großen Altersabstandes zwischen angeblichen Geschwistern infrage gestellt worden.

Da Achaios nämlich bereits um 228 zusammen mit seinem Vater unter Seleukos II. als Feldherr an einem Feldzug gegen Antiochos Hierax teilnahm, muss er spätestens um 250 geboren sein, womit sich die Frage stellt, ob Achaios wirklich ein Neffe Laodikes II., Gattin des Seleukos II., gewesen sein kann.[10] Julius Beloch[11] hat etwa argumentiert, dass Polybios einen Irrtum begangen habe und die oben als Laodike II. benannte Laodike nicht etwa Andromachos’ Schwester und damit Achaios’ Tante, sondern vielmehr die Schwester des Letztgenannten gewesen sei. Damit wären Antiochos III. wie Seleukos III. Neffen des Achaios. Dies würde auch zu Eusebius[12] passen; doch bleiben diese Mutmaßungen letztlich spekulativ, zumal es nach den Schilderungen des Polybios durchaus möglich scheint, dass zwischen Laodike II. und Andromachos lediglich ein Altersunterschied von 10 oder 15 Jahren lag und sie damit ohne Umstände der gleichen Generation angehören können, womit dem Kernargument von Beloch der Boden entzogen wäre.[13] Achaios war außerdem mit einer weiteren Laodike, der Tochter des pontischen Königs Mithridates II. und seiner Frau,[14] verheiratet, welche wiederum eine Schwester der gleichnamigen Ehegattin Antiochos’ III. war.[15]

Wirken bis zur Rebellion

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Achaios der Jüngere diente zunächst wie sein Vater Andromachos und sein Großvater Achaios der Ältere dem Reich als General. Im Sommer 223 v. Chr.[16] wurde Seleukos III. Keraunos auf einem Feldzug gegen Attalos von Pergamon Opfer einer Hofintrige. Das Heer trug das Diadem zunächst an Achaios, der sich nach dem Mord durch die Hinrichtung aller verdächtigen Höflinge verdient gemacht hatte, heran, doch schlug dieser die Königswürde zu diesem Zeitpunkt noch aus und sicherte dem jungen Antiochos so den Königsthron.[17] Nach seinem Regierungsantritt beließ der junge König den ehrgeizigen Kanzler Hermeias von Karien in seiner Position als oberster Hofminister, ἐπὶ τῶν πραγμάτων, betraute Achaios mit der Verwaltung der kleinasiatischen Provinzen und setzte Molon und dessen Bruder Alexandros als Generalstatthalter in den Oberen Satrapien ein, eine Stellung, die er vor dem Tod seines Bruders offenbar selbst innegehalten hatte. Nach Polybios sollten sich all diese Entscheidungen als Fehler erweisen.[18]

Im Sommer 222 erhob sich der Generalstatthalter der Oberen Satrapien, Molon, gegen die seleukidische Königsmacht.[19] Numismatische Befunde[20] belegen, dass Molon auch nach dem Diadem gegriffen hatte – ein Vorgang, den Polybios unerwähnt lässt.[21] Molon bemühte sich, auch Achaios zur Rebellion gegen Antiochos zu bewegen, doch dieser weigerte sich in dieser Situation noch, seine Waffen gegen seinen Verwandten zu erheben.[22] Im Zusammenhang mit der Molon-Rebellion berichtet Polybios auch, dass Hermeias, der den Krieg gegen Ägypten vorantreiben und daher Antiochos von einem persönlichen Feldzug gegen Molon abhalten wollte, einen Brief gefälscht habe, welcher den Eindruck erweckte, die Ptolemäer versuchten, Achaios zum Abfall zu bewegen.[23] Nach der Niederwerfung des Molon 220[24] wandte sich Antiochos zunächst gegen den Fürsten der Satrapeioi, Artabazanes, wohl da dieser Molon bei seiner Rebellion unterstützt hatte.[25]

Rebellion

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In dieser Situation erhob sich der Vizekönig[26] Achaios, der wenige Jahre zuvor noch das Diadem abgelehnt hatte, in Kleinasien gegen die seleukidische Herrschaft. Als Motiv nennt Polybios die Hoffnung, Antiochos werde bei seiner Expedition im Kaukasus umkommen; zudem habe Achaios angenommen, sich auch andernfalls Syriens ohne größere Schwierigkeiten bemächtigen zu können.[27] Geblendet von diesem Irrtum stürmte er mit seinem Heer von Lydien nach Phrygien und setzte sich auf Betreiben seiner Berater dort das Diadem aufs Haupt.[28] Von dort aus gedachte er weiter nach Syrien zu ziehen, wo er sich Unterstützung durch die rebellierenden Kyrrhesten erhoffte.

Als jedoch Achaios im Sommer 220 mit seinem Heer die Grenze Lykaoniens erreichte, dämmerte den Truppen der wahre Zweck des Zuges, und sie verweigerten den Weitermarsch, da sie die Waffen nicht gegen ihren rechtmäßigen König erheben wollten. Achaios beschwichtigte sie, indem er versicherte, keinen Zug gegen Syrien beabsichtigt zu haben, und ihnen die Plünderung der Landschaft Pisidien gestattete, wodurch sich die Disziplin wiederherstellen ließ. Sodann zog er sich nach Lydien zurück.[29] Achaios bemühte sich anschließend kein zweites Mal um die Eroberung des seleukidischen Kernlands und wandte sich stattdessen der Konsolidierung seiner Herrschaft in Kleinasien zu,[30] obgleich die Gewinnung der einst ausgeschlagenen Königskrone sein letztes Ziel blieb. Antiochos erkannte, dass Achaios in nächster Zeit nicht dazu in der Lage sein würde, Krieg gegen ihn zu führen oder gar seine Herrschaft ernstlich zu gefährden,[31] und so widmete er sich von 219 an vorerst der südlichen Front, dem Krieg gegen Ägypten.[32]

In seiner Hauptstadt Sardeis ließ Achaios derweilen Münzen mit der Aufschrift BAΣΙΛΕΩΣ AXAIOY – basileōs Achaiou – prägen.[33] Zugleich knüpfte er Beziehungen zu den Feinden der Seleukiden; Byzanz, Rhodos und Ägypten wetteiferten gleichermaßen um seine Freundschaft und Gunst.[34] Während er sein Herrschaftsgebiet festigte, insbesondere gegen Attalos I. sicherte und durch die Eroberung von Milyas und Pamphylien im Jahr 218 erweiterte,[35] stieg er zum gefürchteten Machthaber in Anatolien auf.[36] Die Seleukiden hingegen zeigten keine Bereitschaft, seine Usurpation dauerhaft hinzunehmen, was Achaios zunehmend in das Lager der Reichsfeinde, insbesondere der Ptolemäer, drängte. Diese hatten bereits in den Verhandlungen des Jahres 219 vergeblich versucht, die Frage nach dem weiteren Schicksal der Regionen diesseits des Tauros in die Verträge mit Antiochos einzubeziehen. Dieser wies jedoch jede Einmischung in innerseleukidische Angelegenheiten scharf zurück und machte unmissverständlich klar, dass allein er über das Schicksal dieser Gebiete wie auch des Rebellen zu entscheiden habe.[37]

Im Sommer 217 unterlag Antiochos bei Raphia den Ägyptern. Da Ptolemaios IV. den Sieg nicht nutzte, konnte sich Antiochos jedoch bald der Rebellion seines Schwagers in Kleinasien zuwenden.

Gefangennahme und Hinrichtung

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Im Sommer 216 v. Chr. zog Antiochos, gestützt auf ein Bündnis mit Attalos von Pergamon,[38] nach Anatolien und belagerte Achaios in dessen Residenzstadt Sardeis. Die Stadt hielt sich über zwei Jahre, ehe sie durch eine List fiel.[39] Nach dem Verlust der Unterstadt auf die Burg gedrängt, wurde Achaios 214/13 v. Chr. bei einem Fluchtversuch durch eine List des übergelaufenen ptolemäischen Unterhändlers Bolis ergriffen[40] und in das seleukidische Lager gebracht; Polybios zufolge soll Antiochos beim Anblick des Gefangenen in Tränen ausgebrochen sein.[41] Am folgenden Morgen entschied der Kronrat über das Strafmaß: Man verstümmelte Achaios, enthauptete ihn und stellte den in eine Eselshaut eingenähten Leichnam an einer Stange öffentlich zur Schau.[42] Die Besatzung der Festung zerfiel daraufhin in rivalisierende, einander misstrauende Gruppen und kapitulierte schließlich.[43]

Die ungewöhnliche Form der Exekution hat in der Forschung vielfältige Deutungen erfahren. Die Zerstückelung des Körpers[44] und seine Präsentation an einem Pfahl[45] stehen erkennbar in altorientalischer Hinrichtungstradition, insbesondere in assyrisch-achämenidischen Praktiken. Dagegen besitzt das Einnähen in eine Eselshaut dort keine unmittelbaren Parallelen.[46] Boris Chrubasik hat die Zurschaustellung des zerstückelten Leichnams mit der Hinrichtung des Rebellen Fravartis unter Dareios I. verglichen und als gezielte Machtdemonstration gedeutet. Die Maßnahme zielte demnach weniger auf persönliche Vergeltung als auf Abschreckung: Das Königtum des Achaios sollte symbolisch zerstört, seine Legitimität negiert und seine Person entmenschlicht werden.[47] Die Verweigerung eines Begräbnisses und das öffentliche Verrotten des Körpers lassen sich als Versuch verstehen, ihn aus dem kollektiven Gedächtnis des Reiches zu tilgen.[48]

Das spezifische Motiv der Eselshaut wurde erstmals 1934 von Boricus A. van Proosdij[49] systematisch untersucht. Er stellte dabei einen Vergleich mit der bei Herodot überlieferten Behandlung der Leiche des Kyros II. durch die Skythenkönigin Tomyris an, die dessen Kopf in einen mit Blut gefüllten Schlauch gesteckt haben soll.[50] Diese Deutung ist von Robert Fleischer[51] und Gerhard Kleiner[52] überzeugend zurückgewiesen worden, da sie einen Rückgriff auf einen Barbarentopos voraussetzen würde, und sich die Art der Umgang mit der Leiche zugleich unmittelbar aus der herodoteischen Textlogik ergibt.[53] Ebenso wenig überzeugend ist die von van Proosdij vorgeschlagene symbolische Gegenüberstellung des Esels als Symbol des Lebens und des abgeschlagenen Kopfes als Zeichen des Todes. Darüber hinaus bleibt auch seine Annahme, die Hinrichtung verweise auf religiöse Vorstellungen in Koilesyrien, von wo Achaios Unterstützung erhofft habe, ohne tragfähige Quellengrundlage.[54]

Demgegenüber hat Robert Fleischer das Einnähen in das Fell eines Esels als bewusste Demütigung interpretiert. Er verweist dabei auf die bei Flavius Josephus bezeugte Bestrafung des Satrapen Mithridates, der von seinen Gegnern nackt auf einem Esel sitzend umhergeführt wurde, was den Parthern als „ärgste Schmach“ gegolten habe.[55] In diesem Sinne erscheint die Maßnahme als gezielte Herabsetzung des falschen Königs. Darüber hinaus erkennt Fleischer eine sekundäre symbolische Verbindung zum Marsyas-Mythos:[56] Der phrygische Silen, der in seinem Übermut Apoll herausforderte und dafür gehäutet wurde,[57] konnte als mythologisches Abbild des Empörers gelesen werden. Da Apoll als Schutzgott der Seleukiden galt und Achaios in Phrygien auftrat, habe für die Zeitgenossen eine solche Gleichsetzung nahe gelegen.[58] Zwei vermutlich um 200 v. Chr. entstandene, später vielfach kopierte Marsyasgruppen, die den an einem Baum aufgehängten Marsyas zeigen, dürften demnach als Symbol des Sieges über Achaios sowie als Warnung an künftige Empörer verstanden worden sein.[59]

Werner Huß[60] stimmt der grundsätzlichen Lesart einer unmittelbar verständlichen Symbolik zu, betont jedoch stärker die negative Konnotation des Esels als Sinnbild von Dummheit und Störrigkeit.[61] Er verweist auf entsprechende Tiercharakterisierungen in der Fabeltradition sowie auf Parallelen zur Behandlung des Spartanerkönigs Kleomenes III., dessen Leichnam nach seinem gescheiterten Aufstand 219 v. Chr. – also nur wenige Jahre vor der Ergreifung des Achaios –, in eine Tierhaut eingenäht und an einem Pfahl aufgehängt worden sei.[62] Nach Huß wird es sich bei der Tierhaut um eine Eselshaut gehandelt haben, da der Esel in Ägypten als dämonisches Tier des Seth, bzw. Typhon galt.[63] So könne Antiochos diese Symbolsprache aufgegriffen haben, um den Ptolemäern mit der Bestrafung des Achaios eine Warnung zu erteilen, sich künftig aus den inneren Angelegenheiten des Seleukidenreichs herauszuhalten.[64]

Kay Ehling[65] hat schließlich eine alternative Deutung vorgeschlagen, die den Bezug zu Kleomenes zurückweist.[66] Er interpretiert das Eselshautmotiv als gezielte Anspielung auf die Münzprägung des Achaios, auf der ein Pferdekopf[67] erscheint. Der Esel, als minderwertiger Ersatz des Pferdes,[68] diente demnach dazu, Anspruch und Wappen des Usurpators zu verspotten. Die Strafe wäre damit als stark individualisierte Schmähung zu verstehen. Diese Interpretation hat in der Fachwelt vereinzelt Zustimmung gefunden.[69]

Literatur

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Anmerkungen

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  1. Zur Münze vgl. Gerhard Kleiner: Der Münchner Goldstater des Achaios. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 5–6 (1954/55), S. 143–49. Die Rückseite der Münze ist im zugehörigen Objekt-Eintrag in bavarikon abgebildet [Zugriff am 23. Mai 2026].
  2. Polybios 4,48,5; Kapitelzählung durchgehend nach der Edition von Paton (Polybius. The Histories, 6 Bde. (Loeb Classical Library), London 1922–27).
  3. Eusebius, Chronik 1 (Sp. 251 Schöne (Eusebius Chronicon, Bd. 1, Berlin 1875)) = Porphyrios FGrH 260 F32,6.
  4. Polyainos 8,50; Ἀντίοχος ὁ προσαγορευθεὶς Θεὸς ἔγημε Λαοδίκην ὁμοπάτριον ἀδελφὴν, ἐξ ἧς αὐτῷ παῖς ἐγένετο Σέλευκος.
  5. Alex Mc Auley: The House of Achaios. Reconstructing an early Client Dynasty of Seleukid Anatolia. In: The Seleukid Empire, 281–222 BC. War Within the Family, hrsg. v. Kyle Erickson, Swansea 2018, S. 37–58, hier: S. 47f.
  6. Zu diesem vgl. die detaillierte Untersuchung von Michael Wörrle: Antiochos I., Achaios der Ältere und die Galater. Eine neue Inschrift in Denizli. In: Chiron 5 (1975), S. 59–88.
  7. So unter anderem von Karl Julius Beloch: Griechische Weltgeschichte, 4. Bd., Abtlg. 2, 2. Auflage, Berlin/Leipzig 1927, S. 204–6.
  8. Alex Mc Auley: The House of Achaios. Reconstructing an early Client Dynasty of Seleukid Anatolia. In: The Seleukid Empire, 281–222 BC. War Within the Family, hrsg. v. Kyle Erickson, Swansea 2018, S. 37–58.
  9. Polybios 4,51,4; 8,20,11.
  10. Polyainos 4,17; vgl. Karl Julius Beloch: Griechische Weltgeschichte, 4. Bd., Abtlg. 2, 2. Auflage, Berlin/Leipzig 1927, S. 205.
  11. Julius Beloch: Griechische Weltgeschichte, 4. Bd., Abtlg. 2, 2. Auflage, Berlin/Leipzig 1927, S. 204–6.
  12. Eusebius, Chronik 1 (Sp. 251 Schöne (Eusebius Chronicon, Bd. 1, Berlin 1875)) = Porphyrios FGrH 260 F32,6.
  13. Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 30f.
  14. Diese Frau, die ebenfalls den Namen Laodike trug, war nach Eusebius, Chronik 1 (Sp. 251 Schöne (Eusebius Chronicon, Bd. 1, Berlin 1875)) = Porphyrios FGrH 260 F32,6 die Tochter von Antiochos II. Theos und Enkelin des Achaios des Älteren.
  15. Polybios 8,20,11; zu den Verwandtschaftsverhältnissen siehe insbesondere Alex Mc Auley: The House of Achaios. Reconstructing an early Client Dynasty of Seleukid Anatolia. In: The Seleukid Empire, 281–222 BC. War Within the Family, hrsg. v. Kyle Erickson, Swansea 2018, S. 37–58; sowie Richard A. Billows: Kings and Colonists. Aspects of Macedonian Imperialism, Leiden u. a. 1995, S. 96–99; und Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 10, 30f.
  16. Zur Datierung vgl. Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 2f.
  17. Polybios 4,48.
  18. Polybios 5,40,4–42,9.
  19. Polybios behandelt die Molon-Rebellion in 5,40–54.
  20. Siehe dazu: Thomas Fischer: Molon und seine Münzen (222–220 v. Chr.), Bochum 1988.
  21. Die Gründe dafür sind unklar; Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 128; mutmaßt, dass die seleukidischen Quellen des Polybios dieses Ereignis verschweigen wollten.
  22. Polybios 5,41,1.
  23. Polybios 5,42,7–9. Das Motiv gefälschter Briefe erscheint bei Polybios auffallend häufig im Zusammenhang mit der Herrschaft des Antiochos. Schmitt hält es für möglich, dass es sich dabei um einen von den seleukidischen Quellen des Polybios verbreiteten Topos handelt, diskutiert aber auch die möglichen Hintergründe des Briefes ausführlich; Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 125, 161–64.
  24. Polybios 5,54. Zur Molon-Rebellion und deren Niederwerfung vgl. insbesondere Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 116–50. Die Präsentation der Leichen von Molon und Achaios wird wegen der zeitlichen Nähe und Ähnlichkeit häufig gemeinsam behandelt. Umstritten ist, ob Molon gepfählt oder gekreuzigt wurde; überwiegend wird Schmitt gefolgt, der das ἀνασταυρόω im Sinne einer Pfählung unter Verweis auf asiatische Vorbilder deutet; ebd. S. 147, Anm. 2. Auch für Achaios geht Schmitt von einer Pfählung aus; ders.: Antiochos der Große. In: Große Gestalten der griechischen Antike. 58 historische Portraits von Homer bis Kleopatra, hrsg. v. Kai Brodersen, München 1999, S. 458–64, hier: S. 460; während Kay Ehling: Der Tod des Usurpators Achaios. In: Historia 56/4 (2007), S. 497–501, hier: S. 498; für Molon Pfählung, für Achaios hingegen Kreuzigung annimmt, obgleich Polybios in beiden Fällen denselben Terminus verwendet.
  25. Polybios 5,55.
  26. Zu den Titeln und Ämtern des Achaios vgl. insbesondere Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 158–60.
  27. Polybios 5,57,4.
  28. Polybios 5,57,5.
  29. Polybios 5,57,4–8.
  30. Polybios 5,72.
  31. Polybios 5,58,1.
  32. Polybios 5,58,1–2. Zu diesen Vorgängen Hatto H. Schmitt: Untersuchungen zur Geschichte Antiochos’ des Großen und seiner Zeit, Wiesbaden 1964, S. 175.
  33. Zu den Münzen siehe Kay Ehling: Der Tod des Usurpators Achaios. In: Historia, 56/4 (2007), S. 497–501; und Gerhard Kleiner: Der Münchner Goldstater des Achaios. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 5–6 (1954/55), S. 143–49.
  34. Polybios 4,48,13; 50–51.
  35. Polybios 5,72–77.
  36. Polybios 4,48,12–13; 5,77, 1.
  37. Polybios 5,66,3; 67,12–13; Zum Agieren des Achaios nach seiner gescheiterten Invasion vgl. Ulrich Wilcken: Achaios 4. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Bd. I,1, Stuttgart 1893, Sp. 206f. Zu den Verhandlungen zwischen Antiochos und Ptolemaios vgl. auch Linda-Marie Günther: Innergriechische Diplomatie und zwischenstaatliche Beziehungen in den Historien des Polybios. In: Polybios und seine Historien, hrsg. v. Volker Grieb/Clemens Koehn, Stuttgart 2013, S. 219–32; sowie John D. Grainger: Great Power Diplomacy in the Hellenistic World, New York 2017, S. 103ff.
  38. Polybios 5,107,4.
  39. Polybios 8,15–18.
  40. Polybios 8,15–20; Carl Schneider: Kulturgeschichte des Hellenismus, Bd. 1, München 1967, S. 618; sieht in Bolis die „Orientalisierung des Hofes“ verkörpert, „wie sie unter den ersten Seleukiden nicht möglich gewesen wäre.“ Zum Kreterbild bei Polybios vgl. Henri van Effenterre: La Crète et le monde grec de Platon à Polybe, Paris 1948, S. 283–92, 295f., 308–12.
  41. Polybios 8,20,9–12.
  42. Polybios 8,21,1–3.
  43. Polybios 8,21,4–11.
  44. Boris Chrubasik: Kings and Usurpers in the Seleukid Empire. The Men Who Would Be King, Oxford u. a. 2016, S. 120, Anm. 167; hat eine andere Lesart vorgeschlagen und argumentiert, dass sich die im Text beschriebene Verstümmelung, ἀκρωτηριάζειν, auch auf das Gesicht des Unglücklichen beziehen könnte. Der persischen Natur der Bestrafung täte dies freilich keinen Abbruch.
  45. Ob der Torso des Achaios hier gekreuzigt oder gepfählt wurde, ist Gegenstand einer Debatte; Gunnar Samuelsson: Crucifixion in Antiquity. An Inquiry into the Background and Significance of the New Testament Terminology of Crucifixion, Tübingen 2011, 75f. Seltener, vorwiegend im angelsächsischen Raum, findet sich auch die Auffassung, dass nicht der Rumpf, sondern der Kopf in die Eselshaut eingenäht wurde; Paul J. Kosmin: The Land of the Elephant Kings. Space, Territory, and Ideology in the Seleucid Empire, Cambridge, Mass. u. a. 2014, 326, Anm. 80; John Granger Cook: Crucifixion in the Mediterranean World, 2. Auflage, Tübingen 2019, S. 230, Anm. 52; Boris Chrubasik: Kings and Usurpers in the Seleukid Empire. The Men Who Would Be King, Oxford u. a. 2016 S. 119; und Marc Mendoza: Decapitation in Sources on Alexander the Great, Lleida 2023, S. 91. Im deutschsprachigen Raum hat diese Interpretation wenig Rezeption erfahren.
  46. Boricus A. Van Proosdij: De morte Achaei. In: Hermes 69/3 (1934), S. 347–50, hier: S. 348; und Robert Fleischer: Marsyas und Achaios. In: Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien 50 (1972–1975), Sp. 103–22, hier: Sp. 114.
  47. Boris Chrubasik: Kings and Usurpers in the Seleukid Empire. The Men Who Would Be King, Oxford u. a. 2016, S. 119f.; vgl. auch Rolf Strootman: Courts and Elites in the Hellenistic Empires. The Near East after the Achaemenids, c.330 to 30 BCE, Edinburgh 2014, S. 148f.
  48. Guy Labarre: Bôlis et la mort d’Achaios. Entre diplomatie, services secrets et mani gances. In: Dialogues d’histoire ancienne, Erg. H. 17 (2017), S. 573–92, hier: S. 587. Die von Chrubasik erwogene Deutung einer Spiegelstrafe – etwa durch Abtrennung der rechten Hand – bleibt indes unbelegt.
  49. Boricus A. Van Proosdij: De morte Achaei. In: Hermes 69/3 (1934), S. 347–50.
  50. Herodot 1,214,4.
  51. Robert Fleischer: Marsyas und Achaios. In: Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien 50 (1972–1975), Sp. 103–22, hier: Sp. 114f.
  52. Gerhard Kleiner: Der Münchner Goldstater des Achaios. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 5–6 (1954/55), S. 143–49, hier: S. 146.
  53. Vgl. Herodot 1,112,3.
  54. Diese Vorstellung, die Juden würden den Esel als heiliges Tier verehren, ist bei einer ganzen Anzahl antiker Autoren verbürgt, sie kam gemäß Flavius Josephus, Contra Apionem 2,80 allerdings erst nach dem Temperlaub des Antiochos IV. auf; vgl. dazu auch Elias Bickermann: Ritualmord und Eselskult. Ein Beitrag zur Geschichte antiker Publizistik. In: Monatsschrift für Geschichte und Wissenschaft des Judentums 71, N. F. 35 (1927), S. 171–87 u. 255–64.
  55. Flavius Josephus, Antiquitates 18,356; Robert Fleischer: Marsyas und Achaios. In: Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien 50 (1972–75), Sp. 103–22, hier: Sp. 115ff.
  56. Guy Labarre: Bôlis et la mort d’Achaios. Entre diplomatie, services secrets et mani gances. In: Dialogues d’histoire ancienne, Erg. H. 17 (2017), S. 573–92, hier: S. 588f. vertritt – mit Verweis auf die Interpretation von Fleischer – sogar die These, dass Antiochos schon bei der Hinrichtung des Verräters auf den Marsyasmythos Bezug genommen hätte. Eine Auffassung, die von Fleischer so nicht vertreten wird und aufgrund der geringen Verständlichkeit im zeitgenössischen Diskurs auch als wenig plausibel betrachtet werden muss.
  57. Zur Verbindung des Marsyas mit dem Esel vgl. August Burckhardt-Brandenberg: Marsyas 6. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Bd. XIV, 1, Stuttgart 1930, Sp. 1986–1995, hier: Sp. 1998f. Jener geht sogar so weit zu behaupten, dass sich im Marsyasmythos ein an Eseln durchgeführter Opferritus zu Ehren des Apoll spiegelt, bei welchem den Tieren die Haut abgezogen wurde.
  58. Robert Fleischer: Marsyas und Achaios. In: Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien 50 (1972–1975), Sp. 103–22. Nach Herodot 7,26 wurde die Haut des Marsyas in Phrygien als Reliquie bewahrt.
  59. Fleischer hat auf den Umstand verwiesen, dass Marsyas in der Statuengruppe als bärtiger Alter, Apoll hingegen als bartloser Jüngling dargestellt wird. Er sieht hierin eine Erleichterung zum „Verständnis für die Parallelität der beiden Vorgänge, des mythischen und des gegenwärtigen“; Robert Fleischer: Marsyas und Achaios. In: Jahreshefte des Österreichischen Archäologischen Institutes in Wien 50 (1972–1975), Sp. 103–22, hier: Sp. 117f.; John Ma: Antiochos III. and the Cities of Western Asia Minor, 2. Auflage, Oxford u. a. 2000, S. 61; äußert seine Zustimmung zu dieser These. Kritisch aufgrund des Fehlens „fester Äußerer Daten“ etwa Hugo Meyer: Kunst und Geschichte. Zur antiken Historienkunst, München 1983, S. 65. Sicher ist die Datierung in keinem Fall, viel mehr variiert sie teils um mehrere Jahrhunderte; Caterina Maderna-Lauter: Überlegungen zum ‚roten’ und zum ‚weißen’ Marsyas. In: Hellenistische Gruppen, Gedenkschrift für Andreas Linfert, hrsg. v. Peter C. Bol, Mainz 1999, S. 115–40; und Kay Ehling: Die Münzprägung der mysischen Stadt Germe in der römischen Kaiserzeit, Bonn 2001, S. 75–81.
  60. Werner Huß: Untersuchungen zur Außenpolitik Ptolemaios‘ IV. München 1976, S. 92, Anm. 24.
  61. Zu den dem Tier von römisch-griechischen Autoren zugeschriebenen Charakterzügen und anderen Eigenschaften vgl. Franz Olck: Esel. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Bd. VI, 1, Stuttgart 1907, Sp. 626–76, hier: Sp. 634–36, 644f., 649f.
  62. Plutarch, Kleomenes 38,2; 39,1.
  63. Zum Eselbild der Ägypter in hellenistischer Zeit vgl. Franz Olck: Esel. In: Paulys Realencyclopädie der classischen Altertumswissenschaft, Bd. VI, 1, Stuttgart 1907, Sp. 626–76, hier: Sp. 652 und Ingrid Bohms: Säugetiere in der altägyptischen Literatur, Berlin 2013, S. 71ff.
  64. Werner Huß: Untersuchungen zur Außenpolitik Ptolemaios‘ IV. München 1976, S. 89–94; ders.: Ägypten in hellenistischer Zeit 332–30 v.Chr. München 2001, S. 405, Anm. 8; vgl. Polybios 5,57,1–2; 67,12–13; 8,15,1; 15,10. Gerhard Kleiner: Der Münchner Goldstater des Achaios. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 5–6 (1954/55), S. 143–49, hier: S. 145; macht geltend, dass sich Achaios überhaupt nur aufgrund der ptolemäischen Unterstützung überhaupt so lange hatte halten können.
  65. Kay Ehling: Der Tod des Usurpators Achaios. In: Historia 56/4 (2007), S. 497–501.
  66. Kay Ehling: Der Tod des Usurpators Achaios. In: Historia 56/4 (2007), S. 497–501, hier: S. 498, Anm. 10. Ehling nimmt an, dass Kleomenes nicht in eine Tierhaut eingenäht, sondern gehäutet worden sei; so auch Gunnar Samuelsson: Crucifixion in Antiquity. An Inquiry into the Background and Significance of the New Testament Terminology of Crucifixion, Tübingen 2011, S. 116; und Georg M.A. Hanfmann: The Crucified Donkey Man. Achaios and Jesus. In: Studies in Classical Art and Archaeology. A Tribute to Peter Heinrich von Blanckenhagen, hrsg. v. Günter Kopcke/Mary B. Moore, New York 1979, S. 205–7. Dem steht jedoch entgegen, dass der von Plutarch verwendete Begriff καταβυρσούν, gebildet aus κατά und βύρσα („abgezogene Haut“, „Fell“), in diesem Zusammenhang einen tierischen Beiklang besitzt und sich daher eher nicht auf menschliche Haut beziehen dürfte; Wolfgang Habermann: Lexikalische und semantische Untersuchung am griechischen Begriff βύρσα. In: Glotta 66/1–2 (1988), S. 93–99; Gabriele Marasco: Commento alle biografie Plutarchee di Agide e di Cleomene, Bd. II, Rom 1983, S. 651.
  67. Er erscheint auf allen Nominalen der Münzen des Achaios; auf dem Stater und der Tetradrachme ist er offenbar eine Art Beizeichen, auf den Bronzen tritt er als „Gegenstempel“ und auf den Kleinstbronzen als eigenständiges Motiv auf; Kay Ehling: Der Tod des Usurpators Achaios. In: Historia 56/4 (2007), S. 497–501, hier: S. 499f. Auf dem Stater erscheint er auf dem Revers zu Füßen der Athena; siehe dafür den zugehörigen Objekt-Eintrag in bavarikon [Zugriff am 23. Mai 2026]. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wurde die Münzen nach seiner Niederlage eingezogen und sein Andenken damit getilgt; ebd., S. 498f.; Gerhard Kleiner: Der Münchner Goldstater des Achaios. In: Jahrbuch für Numismatik und Geldgeschichte 6 (1954/55), S. 143–49, hier: S. 146.
  68. Kay Ehling: Der Tod des Usurpators Achaios. In: Historia 56/4 (2007), S. 497–501, hier: S. 500.
  69. Zustimmend etwa Marc Mendoza: Decapitation in Sources on Alexander the Great, Lleida 2023, S. 90f.