Beate Zschäpe

Beate Zschäpe

„Die Welt“ bietet Ihnen News & Hintergründe zum Prozess gegen das Mitglied der Terrorzelle NSU Beate Zschäpe.

Anfang der 90er Jahre kam die gebürtige Jenaerin erstmals in Kontakt mit der Thüringer Neonazi-Szene. 1998 gründete Zschäpe zusammen mit den Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die terroristische Vereinigung „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU).

In den Folgejahren soll die NSU an den Morden von zehn Menschen beteiligt gewesen sein.Nachdem sich Böhnhardt und Mundlos am 4. November 2011 das Leben genommen hatten, stellte sich Zschäpe der Polizei. Im Juli 2018 wurde sie am Oberlandesgericht München zu lebenslanger Haft verurteilt. Mit einer im September 2021 gestellten Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht wollen Zschäpes Anwälte nun eine Revision erzwingen.

Tag, 437, NSU, Prozess, Muenchen, Beate, Zschaepe, Oberlandesgericht, Verteidigung und alle Angeklagten vollstaendig Im Bild hier Szenen vom letzten Verhandlungstag vor der Urteilsverkuendung Beate Zschaepe hat sich erklaert aber die Schuld von sich gewiesen Richter Manfred Goetzl wird am 11 Juli das Urteil sprechen verlesen Es soll 2 Tagae dauern 5 Urteile fuer 5 Angeklagten 03.07.2018 Foto: Ralph Koehler/propicture
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Artikeltyp:VideoDresden

Zschäpe sagt gegen mutmaßliche NSU-Unterstützerin Susanne E. aus

In Dresden sagt die verurteilte Rechtsterroristin Beate Zschäpe erstmals im Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Unterstützerin Susanne E. aus. „Ihre Anwälte haben angedeutet, dass sie erzählen könnte, dass es noch mehr Mitwisser gebe“, berichtet Lutz Stordel.

Tag, 437, NSU, Prozess, Muenchen, Beate, Zschaepe, Oberlandesgericht, Verteidigung und alle Angeklagten vollstaendig Im Bild hier Szenen vom letzten Verhandlungstag vor der Urteilsverkuendung Beate Zschaepe hat sich erklaert aber die Schuld von sich gewiesen Richter Manfred Goetzl wird am 11 Juli das Urteil sprechen verlesen Es soll 2 Tagae dauern 5 Urteile fuer 5 Angeklagten 03.07.2018 Foto: Ralph Koehler/propicture
Weltplus ArtikelRechtsterroristin

Beate Zschäpe und der brisante Satz, der den NSU-Komplex umwälzen könnte

Bald soll sie als Zeugin gegen eine Unterstützerin der Terrorzelle NSU aussagen. Beate Zschäpe gibt sich als Neonazi-Aussteigerin. Doch ist sie glaubwürdig? Nach WELT-Informationen offenbarte sie ihren Anwälten eine brisante Information – und damit einen Gegensatz zur Aussage in ihrem eigenen Prozess.

Im Bild die Angeklagte Beate Zschaepe betritt den Gerichtssaal NSU Prozesstag 402 gegen Beate Zschaepe Ralf Wohlleben Andre Emiger und 2 weitere Angeklagte geht in das Jahr 2018 und damit fast 5 Jahre Am heutigen Prozesstag werden die Schlussplaedoyers der Anwaelte und des Sohnes von Envar Simsek erwartet Diese koennten heute enden und weitere Plaedoyers starten Ein Urteil gegen die Angeklagte Beate Zschaepe und Ihre Unterstuetzer ist vielleicht schon im Fruehjahr zu erwarten 09.01.2018
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Artikeltyp:VideoNSU-Terroristin

Beate Zschäpe in Neonazi-Aussteigerprogramm aufgenommen

Die verurteilte NSU-Terroristin Beate Zschäpe will angeblich aus der rechten Szene aussteigen. Nach mehrmaliger Ablehnung wurde Zschäpe jetzt in ein sogenanntes Aussteigerprogramm aufgenommen.

Der begleitete Ausstieg aus der Neonazi-Szene ist aufwendig – in Sachsen dauert er etwa zwei Jahre (Symbolfoto)
Weltplus ArtikelNeonazi-Aussteigerin

Angriffe auf Ausländer und Asylheime – dann der Wendepunkt

Ihre Gruppe verprügelt in Sachsen Ausländer auf der Straße, wirft Steine und Böller auf Asylheime: Deshalb wird Sarah W. zu mehreren Jahren Haft verurteilt. Nach ihrem Ausstieg aus dem Neonazi-Milieu versucht sie jetzt mit einem Aussteigerprogramm den Neustart. Was brachte sie zur Umkehr?

Der Besitzer verdreht auf einer eigens eingerichteten Homepage die Geschichte
Weltplus ArtikelStreit um jüdisches Gotteshaus

Wenn ein Anwalt der rechtsradikalen Szene eine frühere Synagoge abreißen will

In Detmold steht das älteste jüdische Gotteshaus Norddeutschlands, heute ist es eine verwitterte Abstellkammer. Der wegen Volksverhetzung verurteilte Besitzer will das Zeugnis jüdischen Lebens abreißen, um Parkplätze anzulegen. Der Anwalt gilt als eng vernetzt mit Rechtsradikalen.

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Artikeltyp:VideoRechte Terrorzelle NSU

„Es war ein Verfassungsschutzbeamter bei einem der Morde in Kassel dabei“

Ist der NSU-Fall richtig aufgeklärt worden? Stefan Aust findet es noch heute merkwürdig, dass an keinem der Tatorte DNA-Spuren der Täter gefunden worden sind. Der WELT-Herausgeber vermutet, dass bei den Taten weitere Personen beteiligt waren.

BKA veröffentlicht Urlaubsbilder von Nazi-Terrorzelle
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Artikeltyp:VideoRechtsextreme Terrorzelle

Zehn Jahre NSU-Enttarnung – Noch immer sind viele Fragen offen

Vor zehn Jahren flog die rechtsextreme Terrorzelle NSU auf. Uwe Mundlos, Uwe Böhnhard und Beate Zschäpe sind für zehn Morde verantwortlich. Ihre Opfer: acht Türken, ein Grieche und eine deutsche Polizistin. Der Fall wird zu einer der tiefsten Krisen der deutschen Sicherheitspolitik. Bis heute sind viele Fragen offen.

WELT-Herausgeber Stefan Aust
Weltplus ArtikelKlartext. Stefan Aust zur Lage

„Tote Täter sind bequem“

Die Republik hat gewählt: Was sind jetzt die Themen, die Deutschland bewegen, wie ist die Lage? WELT-Herausgeber Stefan Aust spricht Klartext. Heute: Warum es zehn Jahre nach dem Auffliegen der NSU-Terrorgruppe noch viel Klärungsbedarf gibt.

Cem Özdemir (Grüne) in Berlin
Weltplus ArtikelVideoporträt mit Cem Özdemir

„Ich dürfte nicht verantwortlich sein für Innenpolitik – ich wäre zu hart“

Beim Treffen in Berlin wird Cem Özdemir deutlich und fordert eine Null-Toleranz-Politik gegenüber Demokratie-Feinden. Wer beispielsweise ein Problem mit Juden habe, sei hier im falschen Land. Der AfD wirft er vor, in Teilen offen faschistisch zu sein. (Video, 15:10 Min)

Carsten Szczepanski, der inzwischen abgeschaltete V-Mann "Piatto", als Zeuge im Münchener NSU-Prozess
Weltplus ArtikelNSU-Morde

Der V-Mann mit „Bums“

Nun hat auch der Potsdamer NSU-Untersuchungsausschuss seine Arbeit beendet. Sein Bericht zeigt: Das Tätertrio war von V-Leuten umstellt. Ein Spitzel war Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe besonders nah. Wie konnten die Mordpläne da unbemerkt bleiben?

Autorenfoto NEU DIE WELT Fotoshooting 2016 / 2017 Gisela Friedrichsen Foto: Claudius Pflug
Weltplus ArtikelJustiz

Die Wahrheit über den deutschen Rechtsstaat

Es mag der Eindruck entstanden sein, die Zahl miss- oder unverständlicher Gerichtsentscheidungen habe in jüngster Zeit zugenommen. Dabei sind es wohl eher die häufigen Messerstechereien, die unerwarteten sexuellen Übergriffe, die „Ehrenmorde“, die verstören.

Gerichtsakten mit der Aufschrift "Sachakte - Ermittlungsverfahren gegen Beate Zschäpe" stehen am 01.09.2016 im Gerichtssaal im Oberlandesgericht in München (Bayern). Vor dem Oberlandesgericht wurde der Prozess um die Morde und Terroranschläge des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) fortgesetzt. Foto: Peter Kneffel/dpa | Verwendung weltweit
Weltplus ArtikelNSU-Prozessprotokolle

Die Fiktion von Recht und Ordnung

Auf 2000 Seiten haben Journalisten das NSU-Verfahren vor dem Landgericht München mitprotokolliert. Doch was trägt das zur Aufklärung bei? Welche Leerstellen bleiben? Ein quellenkritischer Rückblick.

Koblenz 17.Oktober 2018 Der Rechtsanwalt Wolfgang Stahl copyright: Alex Kraus Alex Kraus // Grabig 9 // 97833 Frammersbach // tel. 0049160 94457749 // alex@kapix.de
Weltplus ArtikelBeate Zschäpes Verteidiger

Ich, Stahl

Als junger Jurist wurde er Beate Zschäpes Verteidiger. Mit zwei Kollegen stürzte er sich in den NSU-Prozess und stand im Feuer der Kritik. Sein Leben wankte, bis ins Private hinein. Was blieb? Ein Besuch bei Wolfgang Stahl.

"Revolution Chemnitz" und der NSU – es ist derselbe Ungeist. Und der ist offenbar aus der Flasche, sagt WELT-Herausgeber Stefan Aust
Weltplus Artikel„Revolution Chemnitz“

Der braune Umsturz

In Chemnitz wurden junge Männer aus der Hooligan- und Naziszene festgenommen. Wie gefährlich sind diese Typen? Es ist kein Zufall, dass man an den Nationalsozialistischen Untergrund denkt.

Ralf Wohlleben (m.)
Weltplus ArtikelRechtsextremismus

Der NSU-Helfer und die brandgefährliche Sekte der Neo-Germanen

Ralf Wohlleben, verurteilter Helfer des Terrortrios NSU, ist nach seiner Haft ins braune Milieu heimgekehrt – auf einen Bauernhof, der dem Anführer eines neuheidnischen Kampfbundes gehört. Verfassungsschützer sind zutiefst besorgt.

NSU-Prozess - Fahndungsfotos
Weltplus ArtikelNSU-Akten

Geheim bis ins Jahr 2134

Mit der Verurteilung der Angeklagten im NSU-Prozess scheint die Bundesanwaltschaft zufrieden zu sein und die Akten zu schließen. Seltsam ist, dass der hessische Verfassungsschutz gewisse Unterlagen sperren lässt.

Riesiger Aufwand, dürftiges Resultat: WELT-Herausgeber Stefan Aust sieht nach dem Urteil im NSU-Prozess noch viel Aufklärungsbedarf
Weltplus ArtikelUrteil gegen Beate Zschäpe

Die Fragen, die der NSU-Prozess ignorierte

Im Prozess gegen Beate Zschäpe ging es nie um restlose Aufklärung der Vorgänge um den NSU. Auch elf Untersuchungsausschüsse brachten wenig Erfolg. Vor allem zwei Kernfragen sind bis heute unbeantwortet.

"Keineswegs ein Jahrhundertprozess", sagt WELT-Autorin Gisela Friedrichsen über den Ausgang des NSU-Prozesses und das Urteil für Beate Zschäpe
Weltplus ArtikelLebenslange Haftstrafe

Beate Zschäpe, der Fixpunkt der NSU-Terroristen

Das Gericht ließ sich nicht auf die Vorstellung von Beate Zschäpe als der unwissenden Hausfrau ein. Am Ende steht das Bild dreier auf Gedeih und Verderb zusammengeschmiedeter Personen, deren Verhältnis nicht anders enden konnte als in der Katastrophe.