GCC 13.1: Neues Major-Release

Mit Version 13.1 der GNU Compiler Suite GCC haben die Entwickler eine neue Hauptversion veröffentlicht. Diese neue Version integriert unter anderem ein Frontend für die Sprache Modula-2.

Das Modula-2-Frontend war bislang nur separat erhältlich. GCC 13.1 legt außerdem auch den Grundstein für ein Frontend für Rust, das dann in einer kommenden Version verfügbar sein soll.

Den Programmiersprachen C und C++ haben sich die Entwickler verstärkt angenommen. Es seien in das C-Frontend Unterstützung für mehrere C23-Funktionen eingeflossen und gleiches gilt auch für das C++-Frontend und dort eingeflossene C++23-Funktionen.

Verbessert zeigt sich die bislang noch experimentelle Unterstützung der C++-Standardbibliothek für C++20 und C++23, heißt es in der Ankündigung.  Für die C-Sprachfamilie lasse sich nun -fstrict-flex-arrays[=level] verwenden, um das Verhalten für die verschiedenen Legacy-Formen der Angabe von flexiblen Array-Mitgliedern zu steuern.

Den statische Analyzer der GCC sei mit 20 neuen Diagnosearten ebenfalls stark verbessert worden heißt es weiter. Zudem seien nun neue CPU-Funktionen in der ARM-, x86-Familie, RISC-V und LoongArch unterstützt. Dadurch beherrsche etwa RISC-V die Vektor-Intrinsik wie sie in der Spezifikation 0.11 festgelegt.

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