Die National Security Agency (NSA) ist der größte Militärnachrichtendienst der USA. Er kümmert sich vornehmlich um die elektronische Überwachung. Seitdem Edward Snowden Informationen über die NSA veröffentlicht hat, ist bekannt, dass die NSA weltweit Meta- und Inhaltsdaten sammelt und sie auswertet.
Ein Rechenzentrum behandeln wie das Weiße Haus? Diesen Tipp gab ein ehemaliger Mitarbeiter des Secret Service auf der Sicherheitkonferenz Usenix Enigma. Tatsächlich gibt es Anbieter, die nach einem ähnlichen Prinzip verfahren.
Der Chef des Malware-Labs von Kaspersky soll Verrat begangen haben. Der Mann wurde in Russland festgenommen - seine Verhaftung hat aber nach Angaben des Unternehmens nichts mit der Tätigkeit für Kaspersky zu tun.
Noch ist unklar, wie sich US-Präsident Trump im Streit über die Verschlüsselung von Kommunikation verhält. Sein designierter Justizminister Sessions hat sich inzwischen detaillierter geäußert.
Eigentlich sollten die großen US-amerikanischen IT-Konzerne vor dem NSA-Ausschuss Rede und Antwort stehen. Doch Google, Apple, Microsoft und Facebook wollen keine Firmenchefs nach Berlin schicken.
Im Gegensatz zu Chelsea Manning ist der Whistleblower Edward Snowden von US-Präsident Barack Obama nicht begnadigt worden. Dennoch gibt es für ihn eine gute Nachricht.
Verfassungsschutz-Chef Maaßen will Hacker mit ihren eigenen Waffen schlagen. Doch Experten warnen, dass der Vergeltungsschlag die Falschen treffen könnte.
Von
Hakan Tanriverdi
Die US-Regierung hat eine bislang geheime Einschätzung zur möglichen Beeinflussung der Präsidentschaftswahlen durch Russland veröffentlicht. Selbst Ex-Kanzler Schröder muss zur Begründung herhalten.
Donald Trump wird das Ausspionieren fortsetzen: Der IT-Bürgerrechtler Christopher Soghoian analysiert die offenen Flanken der Demokratie.
Ein Interview von
Jannis Brühl
Fake-News, Wikileaks und Social Bots: Die etablierten Parteien sehen in diesem Jahr das Internet erstmals als Gefahr für den Wahlkampf. Die bisherigen Pläne sind jedoch zum Scheitern verurteilt.
Eine Analyse von
Friedhelm Greis
33C3 Der US-amerikanische Drohnenkrieg basiert auf einer ausgeklügelten weltweiten Logistik und Kommunikation. Ein früherer Techniker des US-Militär bezeichnet Deutschland dabei als Komplizen der USA und warnt vor dem Einsatz von "Killerrobotern".
Das Jahr 2016 hat im politischen Bereich vor allem eins gebracht: Informationskampagnen, um die öffentliche Meinung zu beeinflussen. Vom Hack der Kampagne der US-Demokraten über Fake-News bis hin zu vertraulichen Informationen über US-Sportler. Wie soll damit umgegangen werden?
Eine Analyse von
Hauke Gierow
Das wird wohl nichts mehr: Die Vernehmung Edward Snowdens durch den NSA-Ausschuss ist nach einer BGH-Entscheidung in weite Ferne gerückt.
Ein Offline-Linux für Menschen mit ganz speziellen Sicherheitsbedürfnissen. Das will Discreete-Linux sein, der Nachfolger des Ubuntu Privacy Remix. Wir haben mit den Machern gesprochen.
Von
Hauke Gierow
Von wegen Russland: Die Bundestagspolizei geht offenbar nicht davon aus, dass die Unterlagen des NSA-Ausschusses von Hackern an Wikileaks weitergegeben wurden. Einige Fakten sprechen dagegen.
Die von der Enthüllungsplattform Wikileaks veröffentlichten geheimen Akten aus dem NSA-Untersuchungsausschuss wurden möglicherweise beim Cyberangriff auf den Bundestag 2015 gestohlen. Die Opposition widerspricht dieser Darstellung.
Bei der Veröffentlichung der Dokumente zum NSA-Ausschuss ist Wikileaks möglicherweise eine Panne passiert. Zudem darf die Staatsanwaltschaft im Bundestag nun wegen Verletzung des Dienstgeheimnisses ermitteln.
Was die Bundesregierung jahrelang offenbar nicht wissen wollte, hat sie überraschend im Bundestag zugegeben. Konsequenzen für die Rolle Ramsteins im US-Drohnenkrieg soll es aber nicht geben.
Es war wohl nur eine Frage der Zeit: Die digitalisierten Unterlagen des NSA-Untersuchungsausschusses sind an die Öffentlichkeit gelangt. Für Empörung sorgt zudem die weitere Blockade der Vernehmung Edward Snowdens durch die Koalition.
Die Opposition im NSA-Ausschuss hat einen juristischen Erfolg erzielt. Nun muss die Bundesregierung Stellung beziehen, ob Whistleblower Edward Snowden nach Deutschland kommen kann.
Nach der Wahl von Donald Trump tritt Geheimdienstdirektor Clapper wie erwartet zurück. Trumps oberster Sicherheitsberater könnte ein geschasster Geheimdienstexperte werden.
Deepsec 2016 Sicherheitssoftware macht die Nutzer sicherer - zumindest in der Theorie. Sicherheitsforscher haben gravierende Sicherheitslücken in einer Firewall-Suite von Kerio aufgedeckt - inklusive einer sechs Jahre alten PHP-Version.
Von
Hauke Gierow
Die Ausweitung der staatlichen Überwachung in Deutschland bekommt neuen Gegenwind. Die Kläger hoffen dabei auf ein Grundsatzurteil mit potenziell weitreichenden Folgen auch für das gerade erst abgesegnete BND-Gesetz.
Die Oppositionsparteien im Bundestag wollten die Herausgabe der umstrittenen Selektoren der NSA mit einer Klage erzwingen - scheiterten jedoch am Bundesverfassungsgericht. Den Richtern war die Geheimdienstkooperation wichtiger, als die parlamentarische Kontrolle.
Golem.de-Wochenrückblick Die Technik-Branche reagiert auf Trump, Sony schickt eine stärkere Spielekonsole ins Rennen, und wir lassen einfach mal los. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Mit mindestens einer halben Milliarde entwendeter Datensätze war der Hackerangriff auf Yahoo bereits besonders schwer. Doch alles könnte noch schlimmer gewesen sein: Möglicherweise konnten die Angreifer danach auch ohne Passwort an die Daten einzelner User herankommen.
Im Wahlkampf kündigte Donald Trump an, alle Muslime in den USA überwachen und seine politischen Gegner verfolgen lassen zu wollen. Kann er das umsetzen?
Von
Patrick Beuth
Wie arbeitet die NSA? Einige Antworten darauf könnte eine erneute Veröffentlichung der Shadow Brokers geben. Offenbar infiziert die Behörde gezielt Server in den Netzwerken von Universitäten und Unternehmen.
US-Whistleblower Edward Snowden warnt Journalisten vor einem falschen Vertrauen in den Schutz ihrer Kommunikation. Zudem kritisiert er die Politik der Bundesregierung in mehreren Punkten.
Der Bundesnachrichtendienst erhält eine neue legale Basis. Trotz Kritik von Opposition, IT-Wirtschaft und Juristen darf der Geheimdienst künftig im großen Stil Internetkommunikation in Deutschland abgreifen.
Seit der Aufdeckung der geheimen E-Mailüberwachung von Yahoo steht das Unternehmen für seine Kooperation mit den US-Behörden in der Kritik. Jetzt hat das Unternehmen den US-Geheimdienstchef um Erlaubnis gebeten, die Details veröffentlichen zu dürfen.
Im Streit über den Einblick in die NSA-Selektorenliste gibt es einen ersten Gerichtsentscheid. Demnach bleiben die 40.000 Suchbegriffe weiter unter Verschluss.
Der Ton zwischen Verizon und Yahoo wird schärfer. Ein Topmanager will nun prüfen, "ob und wie es mit der Übernahme" weitergeht.
Kryptographen ist es gelungen, einen Primzahlparameter für DSA und Diffie-Hellman zu erstellen, der eine geheime Hintertür enthält. Diskutiert wurde diese Möglichkeit schon vor 25 Jahren, doch trotz der Gefahr für die Sicherheit von Verschlüsselungen wurden oft keine Gegenmaßnahmen ergriffen.
Kann der Bundesnachrichtendienst deutschen Traffic sicher aus dem Internetverkehr herausfiltern? Auch der CCC hat da so seine Bedenken.
Wieder ist ein externer NSA-Mitarbeiter in die Schlagzeilen geraten. Anders als bei Edward Snowden ist aber noch unklar, warum er bestimmte Unterlagen mitgenommen haben könnte.
Im Kampf gegen den Terrorismus musste der IT-Konzern Yahoo seinen Spam- und Malwarefilter so umbauen, dass damit nach bestimmten "digitalen Signaturen" gesucht werden konnte. Ein solcher Code soll von Terroristen verwendet worden sein.
Mehrere ehemalige Mitarbeiter beschuldigen Yahoo, für die Geheimdienste ein geheimes, weitreichendes Überwachungsprogramm gegen die eigenen Kunden entwickelt zu haben. Damit soll sämtlicher Mailverkehr durchsucht worden sein. Es gibt aber auch Zweifel an dieser Darstellung.
Auch bei den Hackern der NSA geht mal was schief. Das FBI bestätigte im Rahmen seiner Ermittlungen zu den Shadow Brokers, dass der Angriffscode für Router wohl versehentlich im Netz gelandet ist.
Snowden - vom naiven Snow White in der übermächtigen NSA zum Leaker, der die ganze US-Regierung blamiert. Oliver Stones Kinofilm ist deutlich besser als befürchtet und Teil einer politischen Kampagne.
Eine Rezension von
Hauke Gierow
Ein wissenschaftliches Gutachten widerspricht Bundesregierung und Verfassungsschutz: Mit Hilfe einer Drohne und Imsi-Catchern lassen sich Mobilfunktelefone auf wenige Meter genau anpeilen. Die Regierung soll eine Tötung von Verdächtigen auf Basis weitergegebener Daten teilweise sogar erlaubt haben.
Wir lassen uns nicht länger verschaukeln, sagt der Betreiber des Netzknotens DE-CIX. Und verklagt nun den BND, weil er glaubt, dessen Internetüberwachung sei illegal.
Der IT-Forscher Antonio Krüger rechnet fest damit: Nur für frische Waren gehen wir künftig in den Supermarkt. Bis zur autonomen Einkaufsliste sei es nicht mehr weit.
Was hat sich durch die Snowden-Enthüllungen in den USA in Sachen Massenüberwachung geändert? Gleich fünf Bürgerrechtler machten dem NSA-Ausschuss wenig Hoffnung, Spionage durch politische Beschlüsse eindämmen zu können.
Ein Bericht von
Friedhelm Greis
Das neue BND-Gesetz soll eigentlich die Arbeit des Geheimdienstes in geordnetere Bahnen lenken. Nach Ansicht von Eco-Vorstand Klaus Landefeld würde sich sogar die NSA über solch eine rechtliche Grundlage freuen. Nur das Budget begrenze den Zugriff.
Mit diesem Bericht wird sich Andrea Voßhoff beim BND und der Bundesregierung keine Freunde gemacht haben. Auf 60 Seiten lässt sie kein gutes Haar am Umgang des Geheimdienstes mit personenbezogenen Daten.
Die USA wollten Iran im Kriegsfall mit gezielten digitalen Angriffen komplett lahmlegen - Stuxnet soll nur ein kleiner Teil einer sehr viel größeren Operation gewesen sein, wie ein Dokumentarfilm enthüllt. Darin redet sich ein Exgeheimdienstler fast um Kopf und Kragen.
Eine Rezension von
Hauke Gierow
Die große Koalition spielt bei der Vernehmung Edward Snowdens durch den NSA-Ausschuss immer noch auf Zeit. Mit Hilfe des BGH wollen Linke und Grüne die Regierung unter Druck setzen.
Die Regierungen von Deutschland und Frankreich wollen Kommunikationsdienste verpflichten, verschlüsselte Nachrichten der Nutzer zu entschlüsseln. Es bleibt unklar, wie das ohne Hintertüren gehen soll.
Der Shadow-Brokers-Datensatz liefert möglicherweise Informationen darüber, wie die NSA in der Lage war, VPN-Verbindungen abzuhören. Die Schwachstelle hat Ähnlichkeiten mit Heartbleed.
Wer bei Extrabacon nur an Essen denkt, wird enttäuscht: Es handelt sich um ein NSA-Codewort für einen Router-Exploit. Cisco und ein anderer Hersteller haben die Schwachstellen eingeräumt. Unterdessen wird weiter spekuliert, wer die Informationen an die Öffentlichkeit gegeben hat.
Seit Anfang Juni hält Whistleblower Edward Snowden mit seinen Enthüllungen über die Spähprogramme der Geheimdienste die Welt in Atem. Golem.de dokumentiert die wichtigsten Ereignisse im Überblick.
Die Enthüllungen von Edward Snowden zur NSA und anderen Geheimdiensten bringen eine Fülle von Abkürzungen und Namen von Einrichtungen und Personen mit sich. Golem.de hat die wichtigsten Erklärungen kompakt zusammengefasst.
Halbnackte Frauen mit MGs, lustvoll inszenierte Verkehrsunfälle und fliegende Panzer: Der ewige GTA-Halbkonkurrent Saints Row geht mit The Third in die dritte Runde - und schafft es, die ersten Teile des Open-World-Epos mit noch mehr Wahnwitz zu übertrumpfen.
(Saints Row 3)
Alpha Centauri ist das von uns aus nächste Sternensystem. Dort haben europäische Forscher einen erdähnlichen Exoplaneten entdeckt. Bewohnbar ist er allerdings nicht.
(Alpha Centauri)
Der insolvente Computerhändler K&M Elektronik wird verkauft. Noch ist nicht bekannt, wer der neue Besitzer wird und wie viele der 33 Filialen in zehn Bundesländern bestehen bleiben.
(Km Elektronik)
Mit dem Z10 versucht Blackberry ein Comeback im Smartphone-Markt. Auch Android-Anwendungen lassen sich auf dem Gerät installieren. Golem.de-Autor Tobias Költzsch hat zwei Wochen lang sein Galaxy S3 gegen das Z10 getauscht und im Langzeittest überprüft, wie schwer ein Umstieg ist.
(Blackberry Z10)
Congstar bietet für Smartphone-Einsteiger zwei neue Tarife an, die jeweils Freiminuten und Gratis-SMS in alle deutschen Netze sowie eine mobile Datenflatrate enthalten. Der kleinste Tarif ist für 7 Euro im Monat zu haben, die größere Variante kostet monatlich 10 Euro.
(Congstar)
Sony hat mit dem Xperia Z Ultra ein neues Modell der Xperia-Z-Reihe vorgestellt, das ebenfalls vor Wasser und Staub geschützt ist. Das Android-Smartphone hat einen 6,44 Zoll großen Touchscreen und einen mit 2,2 GHz getakteten Quad-Core-Prozessor.
(Sony Xperia Z Ultra)
BMW will sein erstes Elektroauto, den BMW i3, ab November 2013 in Deutschland verkaufen. Der Einstiegspreis für das Auto mit Carbonkarosse soll bei 34.950 Euro liegen.
(Bmw I3)
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