Brandenburgisches Glas

Brandenburgisches Glas. Produktionsvielfalt vom 16. bis zum 18. Jahrhundert

Das Themenportal dokumentiert und klassifiziert brandenburgische Glasprodukte aus der Zeit vor 1800, die in öffentlichen und privaten Sammlungen überdauert haben.

Die erste Glashütte Brandenburgs gründete Kurfürst Joachim II. wohl bereits vor 1571 in Grimnitz bei Joachimsthal. Insgesamt sieben Hütten vor Ort sind nachgewiesen. Scheiben- und Hohlglas, in erster Linie Gebrauchsglas, aber auch emailbemalte Flaschen und Humpen wurden hier gefertigt. Eine ähnliche Produktionsvielfalt weist die Hütte in Marienwalde auf, als zweite kurfürstliche Gründung. Von beiden Standorten sind nur wenige Gläser überliefert, die in direktem Bezug zu einem höfischen Auftrag stehen. Gläserne Waren für den Alltagsgebrauch aus späterer brandenburgischer Herstellung haben sich hingegen in zahlreichen Beispielen, auch wenn die Zuschreibung an eine bestimmte Hütte heute schwerfällt.

Eine neue Hofglashütte gründete Kurfürst Friedrich Wilhelm 1674 einige Kilometer entfernt von Potsdam im Wald der Parforceheide von Drewitz, direkt an der Nuthe. Wenig später ergänzte die Hütte auf dem Hakendamm, über die Nuthe gut erreichbar, den Manufakturstandort nahe der Residenzstadt. 1678 gelang es dem mittlerweile als „Großer“ Kurfürst bekannten Regenten, den Alchemisten Johann Kunckel vom sächsischen Hof abzuwerben. Ihm übertrug er die Leitung der beiden Potsdamer Glashütten. Ab diesem Zeitpunkt begann eine kurze, aber umso nachhaltiger wirkende Blütezeit der lokalen Glasproduktion.

Eine Verbesserung der Glasqualität wies das wesentlich reinere Kunckelsche Kristall- und Kreideglas auf. Das dem kostbaren Bergkristall in Klarheit und Härte annähernd ebenbürtige Material ermöglichte in seiner Beschaffenheit einen ausdrucksstarken Hoch- und Tiefschnitt. Dickwandige Becher und trichterförmige Pokale mit breiten Fußplatten, kräftigen Balustern, Spitzblatt- und Kugelfries, meisterhaft veredelt mit differenziert detaillierten Wappen, Bildnissen, Devisen oder mythologischen Themen, wurden typisch für die Potsdamer Glashütte. Mit der standardisierten Herstellung des Goldrubinglases war Potsdam um ein Alleinstellungsmerkmal reicher. Nach dem Tod des Kurfürsten erlebte die Potsdamer Hütte eine kurze Zeit der Stagnation. Johann Kunckel musste seinen Abschied nehmen und die Kreideglashütten in Zerpenschleuse und Pinnow machten der Hofmanufaktur beim farblosen Glas Konkurrenz.

Die Krönung von Kurfürst Friedrich III. zum ersten König in Preußen setzte 1701 neue ikonographische Impulse. Unter dessen Sohn, König Friedrich Wilhelm I., mehrten sich militärische und jagdliche Sujets. Zudem trat nun erstmals vergoldeter Dekorschnitt auf Potsdamer Gläsern auf. Friedrich Wilhelm I. verlegte die Hofglashütte nach Zechlin im Norden Brandenburgs. Die dortige Weiße Hütte hatte ab 1737 das Monopol für die Herstellung von Goldrubin- und Kristallglas. Berühmt wurde sie für dessen gute und reichliche Vergoldung. Zeitgleich produzierten Neugründungen, etwa die Hütten in Baruth, Chorin, Tornow oder Lotzen und wenig später in Basdorf oder Globsow eine große Menge Tafel-, Hohl- und Bouteillenglas aus einfachem Farb- und Waldglas, mitunter aber auch aus Kreideglas.

Brandenburgische Gläser gelangten im Laufe der Jahrhunderte in zahlreiche öffentliche und private Sammlungen. Die meisten von ihnen sind derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht zugänglich. Ziel dieses Themenportals ist es, Produkte brandenburgischer Glashütten des 16. bis 18. Jahrhunderts zu klassifizieren und digital an einem Ort sichtbar zu machen. Die Bestandsaufnahme über viele Sammlungen hinweg ermöglicht es, zeitgenössische Sortimente, prägnante Stilarten und individuelle Handschriften der Manufakturen und Meister zu dokumentieren. Alle Objektinformationen werden von uns geprüft, gegebenenfalls korrigiert oder erweitert und erst dann in Absprache mit dem jeweiligen Eigentümer online gestellt. Die Gliederung erfolgt thematisch nach Technik, Form und Dekor mit Unterkapiteln.

Durch Anklicken von >>>Originaleintrag gelangt man auf den Objektdatensatz mit mehr Abbildungen und Informationen.

Unsere Hoffnung ist, dass so langfristig alle für die Glasforschung relevanten Disziplinen von diesem Themenportal profitieren können. Das von der Stiftung Preußische Schlösser und Gärten (SPSG) in Zusammenarbeit mit dem Potsdam Museum – Forum für Kunst und Geschichte initiierte Projekt entstand im Anschluss an die 2017 ausgerichtete Ausstellung „Gläserne Welten. Potsdamer Glasmacher schneiden Geschichte“ und ist über mehrere Jahre hinweg angelegt. Dank einer Förderung der 2013 als Themenfonds in die Stiftung „pro Sanssouci“ aufgegangenen Stiftung „Glasbrücke Berlin – Stiftung für europäische Glaskunst“ konnte der Beginn des Vorhabens mit der Glasexpertin Dr. Verena Wasmuth zügig in die Tat umgesetzt werden.

Besonders freuen wir uns über die rege Beteiligung brandenburgischer Stadt-, Regional- und Kreismuseen, deren Sammlungspotential auch in den kommenden Jahren zu einem vielfältigen Wachstum des Portals beitragen wird. Bislang sind dabei das Museum Angermünde, das Kunstgewerbemuseum Berlin, die Stiftung Stadtmuseum Berlin, das Museum Baruther Glashütte, das Brandenburgisches Landesamt für Denkmalpflege und Archäologisches Museum, das Stadtmuseum Brandenburg an der Havel, die Städtischen Sammlungen Cottbus, das Museum Dahme/Mark, das Glasmuseum Hentrich, Düsseldorf, das Museum Eberswalde, das Museum Viadrina, Frankfurt/Oder, das Museum Fürstenwalde/Spree, das Kunstmuseum Moritzburg in Halle/Saale, das Glasmacherhaus Neuglobsow, das Museum Neuruppin, das Regionalmuseum Oberhavel Oranienburg, das Stadt- und Kreismuseum Perleberg, das Stadtmuseum Templin, das Dominikanerkloster Prenzlau, die Städtischen Museen Schwedt/Oder, das Heimatmuseum Strausberg und die Kreismuseen Alte Bischofsburg, Wittstock.

Freuen Sie sich auf viele weitere Einblicke in öffentliche und private Glassammlungen!

2025-05-22

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