Pojęcie istnienia

Roczniki Filozoficzne 28 (1):73-90 (1980)
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Abstract

In dieser Abhandlung sucht der Verfasser die Antwort auf die Frage, o b und wie es möglich wäre die Existenz, d. h. das Dasein entweder des Dinges- -an-sich in Allgemeinem, oder eines konkreten Dinges zu erkennen, bzw. den Begriff der Existenz zu bestimmen, wenn man on der Annahme ausgehe, dass Ding-an-sich unerkennbar sei.Aus der oben erwähnten Annahme folgt, dass das, was für die Vernunft als ein Gegenstand sich vorstelle, in Wirklichkeit von Seiten des Subjektes bloss eine Projektion einer rein subjektiven Denkinhaltsstruktur in das Bereich von Objekt, von Seiten dagegen des Objekts eine Hypostase sei, die als Substitut und Stellvertreter des Diges-an-sich dem Subjekt gegenüber stehe. Infolge dessen wird diese Hypostase zum Ding-für-Subjekt.Der Verfasser weist darauf hin, dass weder Begriff der Existenz, noch Überzeugung von Wirklichkeit der Dinge, durch Erfahrung, also a posteriori, der Vernunft gegeben sei. Das, Ding kann nicht eine „Form” der Existenz oder der Wirklichkeit dem Erkenntnisvermögen übergeben, denn eine solche „Form” — wenn sie sogar dem Ding zukomme — würde nicht imstande auf die Vernunft zu wirken, so wie z. B. die Form einer Farbe auf die Sehkraft wirke.Es wird zweierlei Art der Existenz unterschieden, nämlich eine absolute Existenz, die dem Ding-an-sich, und eine relative, die dem Ding-für-Subjekt zukomme. Jene — wie das Ding-an-sich selbst — entzieht sich der Erkenntnis, diese dagegen dem Ding-für-Subjekt nur kraft der Projektion des Denkinhalts angeblich zukomme, denn dem Ding-für-Subjekt eine Existenz, als ob eine Form da seiende, von der Vernunft zugeschrieben werde. Die Vernunft ist nicht imstande nachzuweisen, dass dieser relativen eine. Absolute, d. h. ine dem Ding-an-sich gebührende Existenz entspreche. Allein, was im Bereich des für Vernunft Möglichen liegt, ist, diese Gegenstände der Erfahrung als da seiende anzuerkennen, die in verschiedenartigen Erfahrungen dem Subjekte als bestimmte Einzelwesen erscheinen.Der Gegenstand der Erfahrung also dem Subjekte erscheint als bestimmte • Einzelwesen, wenn iolgende Bedingungen der Einheit erfüllt werden:a) die Bedingung der eidetischen Einheit, die besteht darin, dass eine bestimmte Folge von Anscheinen zu einer und derselben Sache gehöre,b) die Bedingung der kategorematischen Einheit, die besteht darin, dass verschiedene Prädikate (bzw. Akzidenzen) einer und derselben Sache zukommen,c) die Bedingung der synechetischen Einheit, die besteht darin, dass ein physikalisches Geschehen einer und derselben Sache eine lückenlose Reihe der aufeinanderfolgenden Zustände bilde,d) und endlich die Bedingung der synoiktischen Einheit, die besteht darin, dass die Wirkungen jeden beliebigen Sache mit den Wirkungen/ aller übrigen Sachen zusammenkettet seien, und zwar gemäss der Grundsätzen der Energieerhaltung.Die Bestimmungen, welche die eidetische Einheit betreffen, nehmen in Betracht eigentlich nur Seh- und vielleicht auch Tastempfindungen, und darum scheinen nicht allgemeingültig zu sein.Wenn ein Gegenstand erscheine dem Subjekte als entsprechend den Bedingungen der Einheit, dann das Subjekt fühlt sich gezwungen, einerseits diesen Gegenstand als vom Subjekte unabhängig und deswegen als (jedenfalls für Subjekt) da seiend anzusehen, anderseits dagegen sich selbst als vom diesen Gegenstände abhängig anzuerkennen. Ein solches Abhängigkeitsverhältnis besteht darin, dass das Subjekt kann nicht nur den Gegenstand als nicht da seiend zu betrachten, sondern auch muss sein eigenes Schicksal als von diesen Gegenstand vorausbestimmtes Gedeihen oder Scheitern anzurkennen.Dieser Begriff der Existenz bestimmt jedoch eine Existenz für ein Subjekt, nicht aber eine absolute Existenz, d. h. die Existenz des Dinges-für-sich. Eine solche Bestimmung dieses Begriffes ist nur eine pragmatische Existenzbegriffsbestimmung.

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