Tragödie/Das Tragische

In Barthes-Handbuch: Leben – Werk – Wirkung. Berlin, Heidelberg: Springer Berlin Heidelberg. pp. 519-522 (2025)
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Abstract

Bereits früh beschäftigt sich Barthes mit der Tragödie und dem Tragischen; einer der ersten von ihm veröffentlichten Texte ist „Culture et tragédie“. Als junger Intellektueller weist er auf das hin, was er gegen Ende seines Lebens in Die helle Kammer. Bemerkung zur Photographie als Tragik der Existenz ausformulieren wird. Als Erfahrungsmodus ist das Tragische der Gattung der Tragödie zugeordnet, wird jedoch auch in anderen Rede- und Schreibweisen ausgetragen. Als Drama gibt die Tragödie dem Tragischen eine Form und damit dem Menschlichen eine Dignität, ohne dass diesem dabei Heilung von Leiden in Aussicht gestellt würde. Von dieser Tragik ist das Schreiben selbst nicht ausgenommen und wird vor allem im Liebesdiskurs an seine Grenzen geführt.

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