Abstract
Immer komplexere Umweltbedingungen bedingt durch die Globalisierung, darunter sehr starke Wettbewerbsintensität in dynamischen Märkten sowie massiver Kosten- und technologischer Entwicklungsdruck, machen es Unternehmen zusammen mit der Unsicherheit, unter welcher Entscheidungen zwangsläufig getroffen werden müssen, schwer, sich am Markt zu behaupten. Um den Marktanforderungen unter solchen Umständen effizient und wettbewerbsadäquat zu begegnen, gehen Unternehmen dabei nicht nur traditionelle Marktbeziehungen, sondern auch Formen der interorganisationalen Zusammenarbeit ein. Private wie unternehmerische Akteure handeln in Partnerbeziehungen jedoch – romantischen Vorstellungen zuwiderlaufend – nicht immer im Sinne der besten gemeinsamen Lösungen, sondern nach ihren eigenen egoistischen Interessen und weisen folglich eine gewisse Neigung zum Opportunismus auf.