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Stachelschweinaussatz

Bild 15.210: Stachelschweinaussatz - Stadion
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5 ArtikelTextanfang / Anzahl Wörter
StadeHauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks der preuß. Provinz Hannover, an der schiffbaren / 425
Stade _2# 1) Regierungsbezirk der preuß. Provinz Hannover, umfaßt das ehemalige Erzbistum, spätere / 618
Stade _3# Bernh., prot. Theolog, geb. 11. Mai 1848 zu Arnstadt in Thüringen, studierte in Leipzig und / 152
Stade _4# Wilhelm, Musiker, geb. 25. Aug. 1817 zu Halle, Schüler von Fr. Schneider in Dessau, wurde Kapellmei / 133
Stade _5# *, selbständige Stadt, ist Sitz eines Hauptsteueramtes und hat (1895) 10058 (5176 männl., / 329

Seite 15.210

Stade

3 Seiten, 1'657 Wörter, 11'776 Zeichen

Geographie — Deutschland — Provinz Hannover



Stade,

Eisengießerei (Tiegelg

Bild 5.471: Eisengießerei (Tiegelguß, Kupolöfen)
* 5 Eisengießerei.

[* 1] Hauptstadt des gleichnamigen Regierungsbezirks der preuß. Provinz Hannover, [* 2] an der schiffbaren Schwinge und der Eisenbahn Harburg-Kuxhaven, hat 2 evangelische und eine kath. Kirche, ein Gymnasium, verbunden mit Realprogymnasium, ein Schullehrerseminar, eine Taubstummenanstalt, einen Historischen Verein (für Bremen [* 3] und Verden), [* 4] eine königliche Regierung, ein Konsistorium, ein Landratsamt, ein Landgericht, ein Hauptsteueramt, einen Ritterschaftlichen Kreditverein, eine Handelskammer, Eisengießerei, [* 5] Maschinen-, Schiff- und Mühlenbau, Tabaks- und Zigarrenfabrikation, Brennerei, Bierbrauerei, [* 6] Färberei, Ziegeleien, Schiffahrt, lebhaften Handel und (1885) mit der Garnison (ein Füsilierbataillon Nr. 75 und eine Abteilung Feldartillerie Nr. 9) 9997 meist evang. Einwohner. In der Nähe viele Ziegeleien sowie ein Gipslager und bei dem Dorf Kampe eine Saline. Zum Landgerichtsbezirk S. gehören die elf Amtsgerichte zu Bremervörde, Buxtehude, Freiburg, [* 7] Harburg, [* 8] Jork, Neuhaus a. O., Osten, Otterndorf, S., Tostedt und Zeven. -

Schweden und Norwegen

Bild 14.700a: Schweden und Norwegen
* 9 Schweden.

S. erscheint schon im Anfang des 10. Jahrh. als der Stammsitz eines gräflichen Geschlechts, das 1056 auch in den Besitz der sächsischen Nordmark gelangte, sie fast ein Jahrhundert behielt und 1168 ausstarb. Von den Welfen Kaiser Otto IV. und seinem Bruder, dem Pfalzgrafen Heinrich, ward S. 1202 erobert, fiel aber um 1204 an Bremen zurück, nachdem es von Otto IV. umfangreiche Freiheiten erhalten hatte. In diese Zeit fällt die Einführung des Elbzolles. 1648 im Westfälischen Frieden ward es Schweden [* 9] zuerkannt und zur Hauptstadt des Fürstentums Bremen gemacht. 1676 von den Hannoveranern, 1712 von den Dänen erobert, kam es 1719 nebst dem Bistum Bremen an Hannover. 1807 ward es Westfalen [* 10] einverleibt, 1810 von Napoleon I. in Besitz genommen, 1813 aber von den Alliierten an Hannover zurückgegeben und von diesem wieder zur Festung [* 11] gemacht und 1816 neu befestigt. Hannover mußte den Elbzoll durch Vertrag vom 22. Juni 1861 gegen eine Entschädigung von 2,857,338 Thlr. aufheben (s. Elbe, S. 503). Am 18. Juni 1866 wurde die Festung S. von den Preußen [* 12] ohne Kampf genommen und fiel dann mit dem übrigen Hannover an Preußen. - Der Regierungsbezirk S. (s. Karte »Hannover etc.«) umfaßt 6786 qkm (123,25 QM.), zählt (1885) 325,916 Einw. (darunter 320,329 Protestanten, 4118 Katholiken und 1126 Juden) und besteht aus den 14 Kreisen:

Kreise QKilom. QMei­len Ein­woh­ner Einw. auf 1 qkm
Achim 286 5.19 19.973 70
Blu­menthal 174 3.16 19.224 110
Bremervörde 579 10.52 16.760 29
Geestemünde 630 11.44 33.656 53
Hadeln 326 5.92 17.086 52
Jork 167 3.03 21.097 126
Kehdin­gen 378 6.87 20.214 53
Lehe 633 11.50 28.797 45
Neuhaus a. Oste 522 9.48 28.474 55
Osterholz 479 8.70 27.736 58
Ro­ten­burg i. Hann 816 14.82 19.282 24
Stade 725 13.17 34.536 48
Verden 409 7.43 25.257 62
Zeven 662 12.02 13.824 21

[* 1] ^[Abb.: Wappen [* 13] von Stade.]

Ende Stade (0)
→ weiter zu Seite 15.210: Stadel ⟹ in Süddeutschland s. v. w. Scheune; auch Vorrichtung zum Rösten der Erze (s. Rösten).
Ergänzungen aus Duden, Volltext Suche, Kontext und Quellen.
Quelle: Meyers Konversations-Lexikon, 1888; Autorenkollektiv, Verlag des Bibliographischen Instituts, Leipzig und Wien, Vierte Auflage, 1885-1892; 15. Band, Seite 210 im Internet seit 2005; Text geprüft am 28.1.2008; publiziert von Peter Hug; Abruf am 24.8.2026 mit URL:

https://elexikon.ch//stade/15_0210

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* 13 Bilder dazu:

  • 6Bierbrauerei
  • 3Bremen
  • 5Eisengießerei
  • 11Festung
  • 7Freiburg
  • 2Hannover
  • 8Harburg
  • 12Preußen
  • 9Schweden
  • 4Verden
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