Zusammenfassung
Mit Rücksicht auf die in der Literatur unterschiedliche Handhabung wird zunächst der Begriff des Lichtäquivalents als physikalische Größe definiert und größenwie zahlenwertgleichungsmäßig formuliert. Bezogen auf die neuen Lichteinheiten lassen sich Zahlenwerte für das mechanische und elektrische LichtäquivalentM undM im Bereich des reinen Zapfen-Sehens (bei helladaptiertem Auge) durch ein numerisch-rechnerisches Auswertverfahren berechnen; hierbei werden für die 2. Strahlungskonstantec und die TemperaturT Pt des Platinpunktes einmal die konsequent an die Internationale Temperaturskala angeschlossenen Daten und zum anderen die aus experimentellen Präzisionsuntersuchungen (im wesentlichen aus Atomkonstantenbestimmungen) folgenden Werte zugrunde gelegt. Die zahlenmäßigen Ergebnisse mit diesen beiden verschiedenen Wertepaaren, welche um einen weit außerhalb der Unsicherheit photometrischer Messungen liegenden Betrag von über 8% voneinander abweichen, werden im einzelnen diskutiert. Die entsprechenden Werte für ein Lichtäquivalent ¯M bzw. ¯M′ im Bereich des reinen Stäbchen-Sehens (bei dunkeladaptiertem Auge) werden gleichfalls abgeleitet und angegeben. Den Abschluß bildet eine Umrechnung der Zahlenwerte für beide Lichtäquivalente auf die internationalen undHefner-Lichteinheiten.
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Lohse, B., Stille, U. Einführung und Bestimmung des Lichtäquivalents. Z. Physik 125, 133–158 (1948). https://doi.org/10.1007/BF01337623
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DOI: https://doi.org/10.1007/BF01337623