Singular 1Singular 2 Plural
Nominativ die Rigider Rigi
Genitiv der Rigides Rigi
des Rigis
Dativ der Rigidem Rigi
Akkusativ die Rigiden Rigi
[1] Rigi vom Mythen aus gesehen

Worttrennung:

Ri·gi, kein Plural

Aussprache:

IPA: [ˈʁiɡi]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Rigi (Info)

Bedeutungen:

[1] Bergmassiv in der Zentralschweiz

Herkunft:

[1] Alemannisch Rigi ‚horizontal laufende Schichtung, Streifen, Band im Gebirge‘, im Bergnamen ursprünglich pluralisch Riginen, Rigenen (um 1350: uff an denn obresten grad rigenen), da das Bergmassiv durch von weitem sichtbare Fels- und Grasbänder charakterisiert wird, doch mit dem Übergang vom Gattungswort zum Namen schon 1439 auch singularisch. Das maskuline Genus ist sekundär, wohl in Anlehnung an Berg.[1][2]

Beispiele:

[1] „Am dritten Abend saßen wir im Hotel Bergsonne auf dem Rigi hoch über dem Vierwaldstätter See.“[3]
[1] „Wer auf die Rigi wandert statt fährt, erkennt: Diese ist viel mehr als ein Berg der Bähnchen und Bergbeizen.“[4]

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Rigi
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Rigi
[1] Duden online „Rigi

Quellen:

  1. Albert Bachmann [Leitung] et al.: Schweizerisches Idiotikon. Wörterbuch der schweizerdeutschen Sprache. Gesammelt auf Veranstaltung der ANTIQUARISCHEN GESELLSCHAFT IN ZÜRICH unter Beihülfe aus allen Kreisen des Schweizervolkes. 6. Band: R, Huber, Frauenfeld 1909, DNB 94890223X (Digitalisat), Spalten 753–754, Artikel Rigi, Bedeutungen 3a und 3b.
  2. Luzerner Namenbuch 2. Rigi. Die Orts- und Flurnamen der Luzerner Rigigemeinden. Herausgegeben und bearbeitet von Erika Waser, in Zusammenarbeit mit Alex Baumgartner und Peter Mulle. Gamma, Altdorf 2009, ISBN 978-3-906200-26-2, Seiten 377–379.
  3. Jonny Zimmer: Probleme mit Bärenzipfel und Küchenkasten. In: Berliner Zeitung, 9. Juli 1994 (zitiert nach DWDS).
  4. Heinz Staffelbach: Rigi Reloaded. In: NZZOnline. 14. Juli 2016, ISSN 0376-6829 (URL, abgerufen am 7. Juli 2024).