Singular Plural
Nominativ der Rezensent die Rezensenten
Genitiv des Rezensenten der Rezensenten
Dativ dem Rezensenten den Rezensenten
Akkusativ den Rezensenten die Rezensenten

Worttrennung:

Re·zen·sent, Plural: Re·zen·sen·ten

Aussprache:

IPA: [ʁet͡sɛnˈzɛnt]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Rezensent (Info)
Reime: -ɛnt

Bedeutungen:

[1] Verfasser einer Rezension

Herkunft:

im 18. Jahrhundert von lateinisch recensens  la „musternd, erwägend“ entlehnt[1]

Sinnverwandte Wörter:

[1] Beckmesser, Kritiker

Weibliche Wortformen:

[1] Rezensentin

Unterbegriffe:

[1] Literaturkritiker, Zoïlus

Beispiele:

[1] Rezensenten sind bei den Autoren nicht immer beliebt.
[1] „Auch die Rezensenten behandelten Darwin längst als Koryphäe.“[2]
[1] „Ausnahmsweise tut der Autor seinen Rezensenten in diesem Fall unrecht.“[3]
[1] „Rezensenten lobten den Mut und die Offenheit des Debütanten, erkannten auch literarische Qualität, aber in einer Zeit, da sich alles um die Bewältigung des Krieges drehte, blieb jede Breitenwirkung aus.“[4]
[1] „Zum Ende des Sommersemesters kündigte er daher neunzehnhundertsiebenundvierzig seinen Arbeitsvertrag mit der University of Sheffield und seinen Mietvertrag und übersiedelte im Juli nach Köln, wo ihm eine Rundfunkanstalt eine Stelle als Kritiker und Rezensent angeboten hatte.“[5]

Übersetzungen

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[*] Wikipedia-Suchergebnisse für „Rezensent
[1] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache „Rezensent
[1] Uni Leipzig: Wortschatz-PortalRezensent
[1] Duden online „Rezensent
[*] PONS – Deutsche Rechtschreibung „Rezensent

Quellen:

  1. Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das Herkunftswörterbuch. Etymologie der deutschen Sprache. In: Der Duden in zwölf Bänden. 5., neu bearbeitete Auflage. Band 7, Dudenverlag, Berlin/Mannheim/Zürich 2013, ISBN 978-3-411-04075-9, Stichwort rezensieren.
  2. Tom Wolfe: Das Königreich der Sprache. Blessing, München 2017, ISBN 978-3-89667-588-0, Zitat Seite 95. Englisch The Kingdom of Language, 2016.
  3. Wilhelm von Sternburg: „Als wäre alles das letzte Mal“: Erich Maria Remarque. Eine Biographie. Kiepenheuer & Witsch, Köln 2000, ISBN 3-462-02917-7, Seite 410.
  4. Anatol Regnier: Jeder schreibt für sich allein. Schriftsteller im Nationalsozialismus. 2. Auflage. btb, München 2022, ISBN 978-3-442-77183-7, Seite 47. 1. Auflage 2022.
  5. Christoph Hein: Das Narrenschiff. Roman. 7. Auflage. Suhrkamp, Berlin 2025, ISBN 978-3-518-43226-6, Seite 179. 1. Auflage 2025.