Singular Plural
Nominativ die Kiva die Kivas
Genitiv der Kiva der Kivas
Dativ der Kiva den Kivas
Akkusativ die Kiva die Kivas

Worttrennung:

Ki·va, Plural: Ki·vas

Aussprache:

IPA: [ˈkiːva]
Hörbeispiele: Lautsprecherbild Kiva (Info)
Reime: -iːva

Bedeutungen:

[1] Zeremonien- und Versammlungsraum der Pueblo-Kulturen

Herkunft:

Das Wort stammt aus einer nordamerikanischen Indianersprache.[1]

Beispiele:

[1] „Anfang der Neunzigerjahre entdeckten Anthropologen bei der Ausgrabung einer kleinen Siedlung der Hisatsinom am Cowboy Wash im Südwesten des US-Bundesstaates Colorado in einer der Kivas einen Haufen durcheinandergewürfelter menschlicher Knochen.“[2]
[1] „Er streifte durch die zerfallenen Kivas, hob kleinere Gerätschaften auf, setzte sich auf eine hohe Mauer und fertigte, bis es endgültig dunkel war, Skizzen in seinem Buch an.“[3]

Übersetzungen

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[1] Wikipedia-Artikel „Kiva
[*] Digitales Wörterbuch der deutschen Sprache – Korpusbelege [dwdsxl] Gegenwartskorpora mit freiem Zugang „Kiva Beispiele 46 ff.
[1] Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Kiva“.

Quellen:

  1. Wissenschaftlicher Rat der Dudenredaktion (Herausgeber): Duden, Das große Fremdwörterbuch. Herkunft und Bedeutung der Fremdwörter. 4. Auflage. Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 2007, ISBN 978-3-411-04164-0, Stichwort: „Kiva“
  2. Angelika Franz: Wohnstätte des Bösen. In: SPIEGEL GESCHICHTE. Nummer 1: Die ersten Amerikaner, 2023, Seite 40-46, Zitat Seite 45.
  3. Cormac McCarthy: Die Abendröte im Westen. Rowohlt, Reinbek bei Hamburg 2016, ISBN 978-3-499-27240-0, Seite 200.