Wikipedia:Kandidaturen von Artikeln, Listen und Portalen
Auf dieser Seite werden Artikel nominiert und diskutiert, die möglicherweise exzellent oder lesenswert sind, sowie Listen oder Portale, die möglicherweise informativ sind. Während einer Kandidatur wird entschieden, ob sie eine entsprechende Auszeichnung verdienen.
Die Auszeichnungen sollen qualitativ hochwertiges Schreiben kennzeichnen und belohnen. Durch Nominierung und Abstimmung sollen Seiten gesammelt werden, die Leser leicht als überdurchschnittlich oder hervorragend identifizieren und Autoren sich zum Vorbild nehmen können. Sie sollen Mitarbeiter motivieren, auch noch den letzten Schritt zur Verbesserung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals zu gehen, und ihnen dafür eine kleine Anerkennung der Community zukommen lassen. Bitte beachte beim Ausarbeiten von Kritik den Kritik-Knigge. Beachte ihn auch, wenn du auf Kritik antworten willst.
Artikel, die gezielt für lesenswert kandidieren, können auch unter Wikipedia:Kandidaten für lesenswerte Artikel eingetragen werden. Das Verfahren ist dort beschrieben. Kandidaturen für exzellente Bilder finden sich unter Wikipedia:Kandidaten für exzellente Bilder.
Vorgehen
Jeder kann einen Kandidaten zur Wahl stellen und sich an der Bewertung beteiligen. Wie du dafür vorgehst, erfährst du hier im Detail. Ein Review vor der Kandidatur ist empfehlenswert. Alle Benutzer, auch unangemeldete (IP-Benutzer / Temporäre Konten), sind stimmberechtigt. Jeder hat ein Votum. Man stimmt ab, indem man seinen Diskussionsbeitrag auf dieser Seite mit einer der Bewertungen „keine Auszeichnung“, „lesenswert“ oder „exzellent“ (für Artikel) oder „informativ“ (für Listen und Portale) kennzeichnet. Die Kennzeichnungen „abwartend“ und „neutral“ sind auch möglich. Die Begründung seines Votums hinsichtlich der Qualitäten der bewerteten Seite wird empfohlen, damit der Auswerter die Entscheidungen nachvollziehen und der Autor die Kritikpunkte aufgreifen kann. Es existieren folgende unverbindliche Vorlagen zur Stimmabgabe:
| Informativ |
| {{BE|i}} |
| Lesenswert |
| {{BE|l}} |
| Exzellent |
| {{BE|e}} |
| keine Auszeichnung |
| {{BE|k}} |
| Neutral |
| {{BE|n}} |
| Abwartend |
| {{BE|a}} |
Wenn du eine bestehende Auszeichnung eines Artikels, einer Liste oder eines Portals aufgrund von Mängeln nicht mehr für berechtigt hältst, kann diese in einer neuen Kandidatur überprüft werden. Das ist frühestens 14 Tage, nachdem die Mängel auf der Diskussionsseite benannt und seitdem nicht behoben wurden, erlaubt. Eine genaue Erläuterung der Richtlinien für Bewertungen von Artikeln mit Auszeichnungsstatus findet sich hier.
Kriterien
Alle Kandidaten müssen fachlich korrekt sein und dürfen keine gravierenden Fehler enthalten. Artikel mit Lücken in Kernbereichen sind auch dann nicht auszeichnungswürdig, wenn die Lücken auf nicht existierende Literatur zurückzuführen sind. Alle vorgeschlagenen Seiten halten sich an Wikipedia-Richtlinien und -Standards für gute Artikel, Listen oder Portale. Eine detaillierte Darstellung der unterschiedlichen Bewertungsstufen findet sich in der Kriteriendarstellung, folgende Tabelle gibt einen Überblick über die wichtigsten Punkte.
- decken ihren Informationsbereich gut strukturiert und im Wesentlichen vollständig ab
- sind optisch und sprachlich ansprechend sowie übersichtlich und nicht überladen
- Listen haben zudem eine Einleitung
- Portale haben ein passendes Layout, regen zur Mitarbeit an und werden aktiv betreut
- sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
- besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
- können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
- sind besonders herausragende Artikel
- sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
- behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
- wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
Auswertung
Die Kandidatur wird frühestens am 10. Tag (für exzellent am 20. Tag) nach dem Einstellungsdatum ab 0:00 Uhr ausgewertet (d. h., bei einer Nominierung am 7. kann am 17. ab 0:00 Uhr ausgewertet werden, für exzellent am 27. ab 0:00 Uhr). Abgegebene Stimmen zählen bis zum Zeitpunkt der Auswertung. Die Auswertung erfolgt primär durch eine Gewichtung und Wertung der für oder gegen die Auszeichnung vorgebrachten Argumente. Sollten keine gravierenden Mängel festgestellt worden sein, gilt folgendes Auswertungsschema: Ein Artikel ist mit einer „Lesenswert“-Auszeichnung auszuwerten, wenn die Summe aus „Exzellent“- und „Lesenswert“-Stimmen mindestens drei Stimmen mehr ergibt als die Zahl der Stimmen „keine Auszeichnung“.
Gibt es am 10. Tag mehr „Exzellent“-Stimmen als „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, so wird die Kandidatur zur Überprüfung des Exzellent-Status um 10 auf insgesamt 20 Tage verlängert. Hat der Artikel am 20. Tag insgesamt mindestens fünf „Exzellent“-Stimmen und mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen und „Keine Auszeichnung“-Stimmen zusammengenommen, dann gilt er als „exzellent“.
Als vorzeitig exzellent können Kandidaturen ausgewertet werden, die nach mindestens 10 Tagen mindestens zehn „Exzellent“-Stimmen und keine einzige „Keine Auszeichnung“-Stimme erhalten (wenn es zugleich mindestens doppelt so viele „Exzellent“-Stimmen wie „Lesenswert“-Stimmen gibt).
Eine Liste oder ein Portal ist nach 10 Tagen als „informativ“ auszuwerten, wenn bis dahin mindestens drei „Informativ“-Stimmen mehr als „Keine Auszeichnung“-Stimmen abgegeben wurden.
Bei einer geringen Beteiligung an der Kandidatur und eines sich für eine Prämierung abzeichnenden Stimmungsbildes kann die Kandidatur nach dem Ermessen der Auswerter verlängert werden.
Enthält eine Seite auch nur einen nachgewiesenen gravierenden inhaltlichen Fehler, so ist sie unabhängig vom Abstimmungsergebnis nicht oder nur mit einem begründeten niedrigeren Status auszuzeichnen. Wahlen mit geringer Beteiligung oder uneindeutigem Votum werden als „ergebnislos“ gewertet, so dass der Status vor der Kandidatur bestehen bleibt. Offensichtliche Unsinnskandidaten können sofort entfernt werden. Weist eine Kandidatur ab 24 Stunden nach Beginn fünf Voten „ohne Auszeichnung“ mehr als Auszeichnungsstimmen auf, oder nach mehr als 72 Stunden drei Voten „ohne Auszeichnung“ ohne zugleich mindestens eine Pro- oder eine Abwartend-Stimme bekommen zu haben, ist sie vorzeitig gescheitert.
Weitere Details siehe unter Wahlmodus und Auswertung. Technische Hinweise für den Auswertenden gibt es hier.
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Review des Tages Kandidaturen sind erfolgreicher, wenn die Artikel vorher ein Review durchlaufen. Dieses bedarf aber der Mitarbeit von Wikipedianern, die sich Zeit dafür nehmen. Beteilige dich zum Beispiel am Review des Tages: Die Demografie Grönlands beschreibt eine kleine, überwiegend indigene Bevölkerung, deren Struktur von der arktischen Lage und der politischen Zugehörigkeit zum Königreich Dänemark geprägt ist. Historisch ging die Einwohnerzahl von einigen Tausend Inuit aus, wuchs im 20. Jahrhundert infolge verbesserter Lebensbedingungen stark an und stagniert seit einigen Jahrzehnten bei rund 55.000 bis knapp 60.000 Einwohnern. Charakteristisch ist ein hoher Anteil grönländischer Inuit mit europäischer, vor allem dänischer Beimischung sowie ein vergleichsweise geringer, aber wachsender Anteil ausländischer Arbeitsmigranten, darunter zunehmend Personen aus asiatischen Staaten. Die Altersstruktur hat sich von einer früher sehr jungen Bevölkerung hin zu einer alternden Gesellschaft mit steigender Lebenserwartung und im internationalen Vergleich moderaten Fertilitätsraten entwickelt. Räumlich zeigt sich eine ausgeprägte Konzentration auf wenige größere Städte, allen voran die Hauptstadt Nuuk, während viele kleinere Siedlungen seit dem 20. Jahrhundert Bevölkerung verlieren oder aufgegeben werden. Für die kommenden Jahrzehnte werden ein weiterer Rückgang der Gesamtbevölkerung, ein wachsender Seniorenanteil und eine zunehmende Bedeutung von Migration als zentrale Faktoren der demografischen Entwicklung erwartet. |
3. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 13. Mai/23. Mai
Cer ist ein chemisches Element mit dem Elementsymbol Ce und der Ordnungszahl 58. Im Periodensystem steht es in der Gruppe der Lanthanoide und zählt damit auch zu den Metallen der Seltenen Erden.
Cer ist ein silbergraues, relativ weiches, duktiles, paramagnetisches und reaktives Metall. Es ist das am häufigsten vorkommende Lanthanoid und in etwa so häufig wie Kupfer. Cer kommt in der Natur stets zusammen mit den anderen leichten Lanthanoiden in den Ceriterden vor. Das größte Vorkommen liegt in Bayan Obo in der Volksrepublik China. Für die Gewinnung von reinem Cer muss es durch Oxidation und anschließende Extraktion von den anderen Seltenen Erden getrennt werden. Technisch wichtigste Cerverbindung ist Cer(IV)-oxid, das wegen seiner katalytischen Eigenschaften in Fahrzeugkatalysatoren, aber auch als Poliermittel eingesetzt wird. Metallisches Cer wird häufig ohne Trennung als Mischmetall in der Stahlherstellung eingesetzt.
Ich habe den Artikel über dieses zwar recht unbekannte, aber durchaus häufige und wichtige Element im Rahmen des Schreibwettbewerbs ausgebaut. Dort erreichte der Artikel insgesamt Platz 7. Als Hauptautor Neutral. Viele Grüße --Orci Disk 14:43, 3. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent - der Artikel hat zwar den SW nicht gewonnen, ist deshalb aber trotzdem in meinen Augen exzellent; gerade in seiner Sektion gab es sehr starke Konkurrenz und es handelte sich ja hier "nur" um einen Ausbau. Orci hat auch meine Kritikpunkte abgearbeitet bzw. nachvollziehbar kommentiert. Danke -- Achim Raschka (Diskussion) 17:18, 5. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent Saubere und stringente Darstellung, ich fühle mich rundum gut informiert. Kleine Anmerkungen: Vorkommen: Gibt es auch sauerstofffreies Meerwasser? Zu Biologische Bedeutung und Toxizität: Zur Cer-basierten Wundversorgung gibt es einen aktuellen, frei verfügbaren Übersichtsartikel (doi 10.1016/j.rerere.2025.01.001). --Uwe G. ¿⇔? RM 18:01, 7. Mai 2026 (CEST)
- Danke für das Votum. Zu den Anmerkungen: ja, sauerstofffreies Meerwasser gibt es, z.B. im Schwarzen Meer. Danke für den Hinweis auf das Review, habe einiges daraus in den Artikel eingebaut. Viele Grüße --Orci Disk 21:11, 7. Mai 2026 (CEST)
- Kleinigkeit, die mir zufällig aufgefallen ist: Im Artikel heißt es „Aus der Lösung wird mit Ammoniumhydroxid beim pH-Wert 5,8 unerwünschte Hydroxide, bei pH 11 die Seltenerdmetallhydroxide gefällt.“, im Artikel Ammoniakwasser heißt es dagegen „Die verbreitete Bezeichnung „Ammoniumhydroxid“ ist irreführend, da eine chemische Verbindung NH4OH nicht isoliert werden kann.“ --DerMaxdorfer (Diskussion) 20:44, 19. Mai 2026 (CEST)
- Dass Bezeichnungen mitunter irreführend sein können, stimmt, macht sie aber nicht falsch. In der Literatur wird sie auch so genannt. Ich lasse es daher so. --Orci Disk 21:08, 19. Mai 2026 (CEST) PS: bitte nicht an Einheiten diese kleine hochgestellte ³ einfügen, die ist unerwünscht und falls das ein Skript war, bitte aussschalten.
- Exzellent Der Artikel ist fundiert und anschaulich geschrieben. Als Laie fühle ich mich umfassend informiert. Sehr interessant fand ich auch das Kapitel zur Verwendung von Cer. Insgesamt gelingt es dem Artikel den Inhalt gut verständlich zu vermitteln. Vielen Dank für den schönen Artikel. --Gezeitengarten (Diskussion) 16:57, 22. Mai 2026 (CEST)
Das Gyūtō (japanisch 牛刀) ist ein japanisches Küchenmesser (Hōchō), das als Gegenstück zum europäischen Kochmesser gilt und ähnlich vielseitig eingesetzt wird.
Nachdem ich kürzlich meine Leidenschaft für das Kochen wiederentdeckt habe, bin ich – eher aus Zufall – über diesen Artikel gestolpert. Neugierig geworden, habe ich einen ganzen Schwung Bücher zum Thema japanische Küchenmesser bestellt und mich in das Thema eingelesen. Die Nominierung für den Schreibwettwerb kam dann recht spontan. Inzwischen habe ich noch mehr Feuer gefangen und sitze an dem Überblicksartikel Hōchō, bei dem noch ein paar Abschnitte fehlen bzw. neu geschrieben werden müssen. – Ganz herzlichen Dank an DerMaxdorfer für seine Betreuung im Review und an Jossi für die sprachlichen Glättungen beim Gyūtō! Die Teilnahme am 44. Schreibwettbewerb hat mir viel Freude bereitet. --Frank Schulenburg (Diskussion) 17:26, 3. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent. Übersichtlicher, gut geschriebener Artikel über einen Alltagsgegenstand mit ansprechender Illustration und sogar einer gelungenen videografischen Demonstration :-) So einige Fragen in Bezug auf den Stahltyp hat der Artikel offen gelassen. Später habe ich aber gesehen, dass dies im Artikel Hōchō erklärt wird, insofern ist das keine Lücke, die ich dem Artikel anlasten würde. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 10:29, 6. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent - Vielen Dank für die geleistete Arbeit! Gut strukturiert, alle Aspekte dargestellt, guter Schreibstil, ein schönes Beispiel dafür, dass ein exzellenter Artikel nicht zwangsläufig sehr lang sein muss, gerade die Konzentration führt dazu, dass der Artikel nicht ermüdend zu lesen ist. Viel Erfolg dann auch beim Hōchō! Gruß--Werner, Deutschland (Diskussion) 00:42, 8. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent. Danke für die Arbeit! --Michael G. Lind (Diskussion) 01:12, 8. Mai 2026 (CEST)
- erstmal abwartend - ich habe meine Jury-Notizen aus dem SW auf der Diskussionsseite hinterlassen. -- Achim Raschka (Diskussion) 08:01, 9. Mai 2026 (CEST)
- Der Artikel geht in die richtige Richtung, aber es fehlen einige Punkte, wie Stahlsorten, Härtungsunterschiede, Temperierunterschiede, Sanmai, Schliffe. Insbesondere da europäische Messer erwähnt wurden. Wir können uns gerne darüber unterhalten, vielleicht kann ich da weiterhelfen. Momentan Lesenswert, --Ghilt (Diskussion) 12:13, 9. Mai 2026 (CEST)
- Danke für die Rückmeldung, Ghilt. Ich baue den gesamten Themenkomplex „japanische Küchenmesser“ seit März komplett neu auf. Der Artikel zum Gyūtō hat bei mir einfach ein riesiges Interesse ausgelöst. Eine der zentralen Fragen dabei ist: welche Information gehört in die Artikel zu den einzelnen Messertypen, und was gehört in den Überblicksartikel Hōchō? Ich habe das bisher so gelöst, dass ich Themen wie Stahlsorten und Schliffe (ein Abschnitt zu Griffen fehlt im Artikel Hōchō noch) im Überblicksartikel behandle, während ich alles, was typspezifisch ist, in den einzelnen Artikel zu bestimmten japanischen Messersorten behandle. Schau doch einfach mal unter „Stahl“ und „Anschliff“ im Artikel Hōchō nach. Wenn hier Konsens herrscht, dass die bisher dort zusammengetragene Informationen in alle einzelnen Messerartikel kopiert werden sollen, setze ich das gerne um. Sanmai wird im momentanen Artikel zum Gyūtō kurz erklärt und ein etwas längeres Kapitel zu verschiedenen Sandwich-Bauweisen fehlt im Artikel Hōchō – wie manches andere auch – noch. Ich bin wie gesagt an dem Überblicksartikel dran, habe meine Arbeit aber noch längst nicht abgeschlossen. Nochmals vielen Dank für dein Feedback. Ich freue mich total, dass so ein Nischenthema überhaupt jemanden hier interessiert. Beste Grüße, --Frank Schulenburg (Diskussion) 01:31, 10. Mai 2026 (CEST)
- Ein tolles Thema! Da lässt sich viel zu schreiben. Exzellente Artikel erzeugen leider immer Redundanzen, wenn die thematisch angrenzenden Artikel nicht spärlich sind. Mein Votum ist aber auch irrelevant, denn es verändert den Ausgang hier nicht. Daher kannst Du meinen Senf getrost ignorieren. Wenn du noch Feedback suchst, kann ich dir auch Benutzer BRPever empfehlen, der sich viel mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Bezüglich des Ausbaus von mehreren angrenzenden Lemmata: das wird enorme Redundanzen schaffen. Alternativ kann ein zentrales Lemma wie Hōchō stark ausgebaut werden, und die umliegenden Artikel sind kürzer. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 06:43, 10. Mai 2026 (CEST)
- PS: das Werk von Usui gäbe es noch kostenlos auszuwerten (, daneben gäbe es noch ein paar kostenpflichtige). --Ghilt (Diskussion) 06:48, 10. Mai 2026 (CEST)
- Ganz herzlichen Dank! Das Buch von Usui habe ich bestellt. Was die Abgrenzung zwischen dem Überblicksartikel und den Artikeln zu den einzelnen Messertypen angeht, werde ich erstmal die momentane Linie beibehalten. Wichtig ist vor allem, dass noch fehlende Informationen wie etwa eine Beschreibung der einzelnen Griffarten unter Hōchō ergänzt werden. Auch die Unterschiede in der Handhabung – etwa bei einseitig geschliffenen Messern wie dem Usuba – fehlen noch gänzlich. Ich habe letzte Woche in San Francisco ein zuvor bestelltes Kansai-Usuba bei Bernal Cutlery abgeholt und kann nun auch Bilder zu Schnitttechniken wie Katsuramuki erstellen. Falls dir noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten zum Themenkomplex japanische Küchenmesser oder aber zum Gyūtō einfallen, sag mir einfach Bescheid. Ich freue mich immer über Feedback. Grüße, --Frank Schulenburg (Diskussion) 17:21, 10. Mai 2026 (CEST)
- So, das Buch von Usui ist heute angekommen. Auszuwerten gibt es da aber nichts. Es besteht nämlich nur aus einer kurzen Einleitung (S. 7–8) und Fotografien von verschiedenen japanischen Messertypen auf den Seiten 13 bis 68. Alle fotografierten Messer stammen von einem Hersteller (siehe S. 69). Den Abschluss des Buches bilden kurze Beschreibungen, was auf den einzelnen Bildtafeln abgebildet ist und Hinweise, wo man diese Messer kaufen kann. Insgesamt also 79 Seiten, wobei die Mehrzahl einfach nur Fotos von Messern sind. Für mich sieht das nach einem Werbekatalog aus und ich denke, dass ich mir die Anschaffung auch hätte sparen können. --Frank Schulenburg (Diskussion) 03:29, 14. Mai 2026 (CEST)
- naja, Usui hättest du nicht kaufen müssen, denn der Link ist oben. Was ist mit den anderen Titeln, die ich dir geschickt habe? --Ghilt (Diskussion) 11:54, 14. Mai 2026 (CEST)
- Du hast mir fünf weitere Titel empfohlen. Zunächst Nozaki, Japanese Kitchen Knives: dummerweise behandelt Nozaki das Gyūtō gar nicht, sondern nur die drei Messertypen Yanagiba, Usuba und Deba. Ich habe Nozaki (der vor allem für das Thema „Schnitttechniken“ relevant ist, siehe den Abschnitt „Literatur“ im Artikel Hōchō) vor ein paar Wochen für den Artikel Usuba verwendet. Die beiden Bände von Tori I liegen mir ebenfalls schon seit geraumer Zeit vor. Ich fand sie qualitativ aber nicht auf derselben Höhe, wie alles andere, das ich angeschafft habe. Sie sind außerdem im Eigenverlag erschienen. Da ich ausreichend hervorragende Literatur vorliegen hatte, habe ich mich gegen die Aufnahme in diesen Artikel entschieden. Bleiben die beiden Bände Ryori Dogu wa Naze Sono Katachi Nano Ka und Hocho to toishi taizen. Ersteres soll am Samstag hier ankommen, letzteres musste ich aus Europa bestellen, was in manchen Fällen eine zwei- bis dreimonatige Lieferzeit bedeuten kann. Ryori Dogu wa Naze Sono Katachi Nano Ka versuche ich schnellstmöglich auszuwerten, allerdings muss ich am Montag ins Krankenhaus, so dass ich nichts versprechen kann. --Frank Schulenburg (Diskussion) 18:03, 14. Mai 2026 (CEST)
- naja, Usui hättest du nicht kaufen müssen, denn der Link ist oben. Was ist mit den anderen Titeln, die ich dir geschickt habe? --Ghilt (Diskussion) 11:54, 14. Mai 2026 (CEST)
- So, das Buch von Usui ist heute angekommen. Auszuwerten gibt es da aber nichts. Es besteht nämlich nur aus einer kurzen Einleitung (S. 7–8) und Fotografien von verschiedenen japanischen Messertypen auf den Seiten 13 bis 68. Alle fotografierten Messer stammen von einem Hersteller (siehe S. 69). Den Abschluss des Buches bilden kurze Beschreibungen, was auf den einzelnen Bildtafeln abgebildet ist und Hinweise, wo man diese Messer kaufen kann. Insgesamt also 79 Seiten, wobei die Mehrzahl einfach nur Fotos von Messern sind. Für mich sieht das nach einem Werbekatalog aus und ich denke, dass ich mir die Anschaffung auch hätte sparen können. --Frank Schulenburg (Diskussion) 03:29, 14. Mai 2026 (CEST)
- Ganz herzlichen Dank! Das Buch von Usui habe ich bestellt. Was die Abgrenzung zwischen dem Überblicksartikel und den Artikeln zu den einzelnen Messertypen angeht, werde ich erstmal die momentane Linie beibehalten. Wichtig ist vor allem, dass noch fehlende Informationen wie etwa eine Beschreibung der einzelnen Griffarten unter Hōchō ergänzt werden. Auch die Unterschiede in der Handhabung – etwa bei einseitig geschliffenen Messern wie dem Usuba – fehlen noch gänzlich. Ich habe letzte Woche in San Francisco ein zuvor bestelltes Kansai-Usuba bei Bernal Cutlery abgeholt und kann nun auch Bilder zu Schnitttechniken wie Katsuramuki erstellen. Falls dir noch weitere Verbesserungsmöglichkeiten zum Themenkomplex japanische Küchenmesser oder aber zum Gyūtō einfallen, sag mir einfach Bescheid. Ich freue mich immer über Feedback. Grüße, --Frank Schulenburg (Diskussion) 17:21, 10. Mai 2026 (CEST)
- PS: das Werk von Usui gäbe es noch kostenlos auszuwerten (, daneben gäbe es noch ein paar kostenpflichtige). --Ghilt (Diskussion) 06:48, 10. Mai 2026 (CEST)
- Ein tolles Thema! Da lässt sich viel zu schreiben. Exzellente Artikel erzeugen leider immer Redundanzen, wenn die thematisch angrenzenden Artikel nicht spärlich sind. Mein Votum ist aber auch irrelevant, denn es verändert den Ausgang hier nicht. Daher kannst Du meinen Senf getrost ignorieren. Wenn du noch Feedback suchst, kann ich dir auch Benutzer BRPever empfehlen, der sich viel mit dem Thema auseinandergesetzt hat. Bezüglich des Ausbaus von mehreren angrenzenden Lemmata: das wird enorme Redundanzen schaffen. Alternativ kann ein zentrales Lemma wie Hōchō stark ausgebaut werden, und die umliegenden Artikel sind kürzer. Grüße, --Ghilt (Diskussion) 06:43, 10. Mai 2026 (CEST)
- Danke für die Rückmeldung, Ghilt. Ich baue den gesamten Themenkomplex „japanische Küchenmesser“ seit März komplett neu auf. Der Artikel zum Gyūtō hat bei mir einfach ein riesiges Interesse ausgelöst. Eine der zentralen Fragen dabei ist: welche Information gehört in die Artikel zu den einzelnen Messertypen, und was gehört in den Überblicksartikel Hōchō? Ich habe das bisher so gelöst, dass ich Themen wie Stahlsorten und Schliffe (ein Abschnitt zu Griffen fehlt im Artikel Hōchō noch) im Überblicksartikel behandle, während ich alles, was typspezifisch ist, in den einzelnen Artikel zu bestimmten japanischen Messersorten behandle. Schau doch einfach mal unter „Stahl“ und „Anschliff“ im Artikel Hōchō nach. Wenn hier Konsens herrscht, dass die bisher dort zusammengetragene Informationen in alle einzelnen Messerartikel kopiert werden sollen, setze ich das gerne um. Sanmai wird im momentanen Artikel zum Gyūtō kurz erklärt und ein etwas längeres Kapitel zu verschiedenen Sandwich-Bauweisen fehlt im Artikel Hōchō – wie manches andere auch – noch. Ich bin wie gesagt an dem Überblicksartikel dran, habe meine Arbeit aber noch längst nicht abgeschlossen. Nochmals vielen Dank für dein Feedback. Ich freue mich total, dass so ein Nischenthema überhaupt jemanden hier interessiert. Beste Grüße, --Frank Schulenburg (Diskussion) 01:31, 10. Mai 2026 (CEST)
Ein kleines Zwischenfazit zum Stand der Dinge: (1) Der Zusammenhang mit anderen Allzweckmessern wurde nach Anregung eines Jurors besser erläutert. (2) Eine Tondatei zur Aussprache gibt es dank eines Wikipedianer-Freundes aus Japan. (3) Wer weiterführende Informationen zu den Stahlsorten sucht, wird im Artikel Hōchō fündig – gleiches gilt für die verschiedenen Griffe, auf deren ausführliche Erläuterung wie bei den Stahlsorten vom Artikel Gyūtō aus nun verwiesen wird. (4) Die Auswertung des Filmes Burnt mit Bradley Cooper hat nichts Verwertbares zutage gefördert. (5) Ob YouTube-Videos mit Profiköchen und ihren Gyūtō noch aufgenommen werden sollten, dazu würde ich gerne noch weitere Meinungen hören. (6) Das es sich bei dem Pendant zum europäischen Kochmesser um das Gyūtō und nicht etwa um das Santoku handelt, habe ich im Artikel Kochmesser inzwischen korrigiert (das Bild am Artikelanfang muss noch ausgetauscht werden). (7) Weitere Informationen zu industriell gefertigten Gyūtō aus der Stadt Seki habe ich bisher nicht gefunden und falls hier jemand eine gute Quelle zum – in der Literatur ausgeblendeten – Produktionsprozess von in Massenproduktion hergestellten japanischen Küchenmessern hat, würde ich mich über einen Hinweis freuen. Insgesamt bin ich schon jetzt dankbar für das Feedback. Mir ging es bei dieser Nominierung vor allem darum, Rückmeldungen zur weiteren Verbeserung zu bekommen. Eine Auszeichnung des Artikels ist mir nicht sonderlich wichtig. Generell freue ich mich aber, dass dieses Nischenthema so viel Interesse gefunden hat. Grüße, --Frank Schulenburg (Diskussion) 05:58, 12. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent Sehr schön, Danke! LG --Andreas Werle (Diskussion) 21:00, 12. Mai 2026 (CEST)
- Volle Zustimmung, danke für den tollen Artikel samt kontinuierlicher Weiterarbeit, das ist für mich Exzellent. --DerMaxdorfer (Diskussion) 13:24, 13. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent Sehe ich genauso. Grüße --Thomas Wozniak (Diskussion) 11:51, 14. Mai 2026 (CEST)
Noch ein Zwischenfazit: (1) Der oben empfohlene Band Ryori Dogu wa Naze Sono Katachi Nano Ka von Mitsumi Morita (deutsch etwa: „Warum haben Kochutensilien diese Form?“) ist gestern geliefert worden. Um japanische Messer geht es darin nur in einem kurzen Unterkapitel (insgesamt 10 Seiten) – der Rest behandelt Themen wie Bratpfanne, Schneebesen, Kühlschrank, Holzfass, usw. Das Gyūtō wird nur am Rande in fünf Sätzen behandelt. Nichts davon steht nicht schon im Artikel. (2) Den Abschnitt zur Geschichte habe ich anhand des Buches Modern Japanese Cuisine von Katarzyna J. Cwiertka erweitert. Ich hoffe, dass so der Kontext (Änderung der Essgewohnheiten ausgehend von der Meiji-Ära) noch klarer wird. (3) Auch den vorherigen Abschnitt „Das Gyūtō in Literatur und Film“ habe ich erweitert. Er heißt jetzt „Rezeption in Literatur und Medien“ und geht nun auch auf Anthony Bourdain und – anhand eines Beispiels – auf die Verwendung von Gyūtō durch bekannte Köche auf YouTube ein. Grüße, --Frank Schulenburg (Diskussion) 21:33, 17. Mai 2026 (CEST)
6. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 16. Mai/26. Mai
Zoran Đinđić war ein serbischer Politiker. Đinđić war Oberbürgermeister von Belgrad und von 2001 bis 2003 serbischer Ministerpräsident. Zudem war er mehrere Jahre Parteivorsitzender der Demokratska Stranka (DS). Đinđić engagierte sich zunächst als Oppositionspolitiker gegen den langjährigen serbischen Machthaber Slobodan Milošević. Bei dessen Sturz durch einen friedlichen Aufstand am 5. Oktober 2000 nahm Đinđić eine Schlüsselrolle ein. 2003 wurde Đinđić durch ein Attentat ermordet.
Ich persönlich halte Zoran Đinđić für eine überaus interessante Persönlichkeit und habe mich daher vor etwa einem halben Jahr seinem Artikel angenommen und diesen maßgeblich ausgebaut. Nun würde ich gerne wissen, ob die Community meint, es reicht für eine Auszeichnung. Die Anmerkungen aus dem Review habe ich so gut es ging in den Artikel integriert. Vielen Dank schonmal für eure Einschätzungen und schöne Grüße--Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 11:59, 6. Mai 2026 (CEST)
- Lesenswert Der Artikel ist eine gute Zusammenfassung von Leben und Wirken des serbischen Politikers. Wie schon im Review gesagt, ich als Nachgeborener fühle mich nach der Lektüre umfassend informiert über eine Figur der serbischen Geschichte, die ich vorher nicht gekannt hatte. Das Fehlen einer umfassenden, wissenschaftlichen Biografie zu Đinđić, auf die man sich berufen könnte, verhindert in meinen Augen jedoch eine Auszeichnung als exzellent. Der Belegapparat stützt sich dafür eben dementsprechend zu sehr auf Presseartikeln.--IER (Diskussion) 15:56, 6. Mai 2026 (CEST)
- Lesenswert Der Artikel ist gut geschrieben und zeigt die vielen Aspekte dieser Politikerbiographie, insgesamt überdurchschnittliche Qualität! Die eingearbeiteten Standpunkte von Olga Popović Obradović, Nemanja Mladenović, Renate Flottau sind noch keine Werturteile, die Đinđić als Person oder seine Politik betreffen, sondern behandeln allesamt die Einordnung der Ermordung. Solche Werturteile mit Standpunktzuweisung wären meiner Ansicht nach Wege in Richtung exzellent. Wie oben schon durch Benutzer Ich esse Rosinen angemerkt: Wie könntest du an wissenschaftliche Literatur über Đinđić kommen? Gruß--Werner, Deutschland (Diskussion) 01:35, 7. Mai 2026 (CEST)
Vielleicht liegt es an mir, aber(Es lag definitiv an mir), ich habe einfach wirklich wenig wissenschaftliche Literatur zu Đinđić gefunden. Die Wiki-Library und Google Scholar förderten bei mir ungefähr das zutage, was im Artikel gerade an wissenschaftlichen Belegen zu finden ist. Ich hab gerade nochmal auf JSTOR gesucht und da einige zusätzliche Journalartikel gefunden. Ich werde versuchen, diese sofern es Sinn ergibt heute noch in den Artikel einzuarbeiten. --Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 11:31, 7. Mai 2026 (CEST)
- Lesenswert Der Artikel ist gut geschrieben und zeigt die vielen Aspekte dieser Politikerbiographie, insgesamt überdurchschnittliche Qualität! Die eingearbeiteten Standpunkte von Olga Popović Obradović, Nemanja Mladenović, Renate Flottau sind noch keine Werturteile, die Đinđić als Person oder seine Politik betreffen, sondern behandeln allesamt die Einordnung der Ermordung. Solche Werturteile mit Standpunktzuweisung wären meiner Ansicht nach Wege in Richtung exzellent. Wie oben schon durch Benutzer Ich esse Rosinen angemerkt: Wie könntest du an wissenschaftliche Literatur über Đinđić kommen? Gruß--Werner, Deutschland (Diskussion) 01:35, 7. Mai 2026 (CEST)
Für die Suche nach wissenschaftlicher Literatur bietet sich die Fernleihe an. Ich habe gerade mal zwecks Literatur im Gemeinsamen Verbundkatalog (GVK) geschaut. Da kommen ergiebige Treffer. Zum Beispiel:
- Vranić, Bojan (2018): Zoran Djindjić. The myth, a legacy and interpretations. In: Südosteuropa-Mitteilungen, Band 58, Heft 3, S. 76-87.
- Tunić, Željana (2023): 20 Jahre nach dem Attentat - Was bleibt von Zoran Đinđić? In: Südosteuropa-Mitteilungen, Band 63, Heft 3/4, S. 121-123.
- Greenberg, Jessica (2013): "Goodbye Serbian Kennedy". Zoran Đinđić and the new democratic masculinity in Serbia. In: Irena Grudzinska-Gross, Andrzej Tymowski (eds.), Eastern Europe : women in transition. Frankfurt am Main: Lang Edition. S. 285-306.
Mich wundert ein wenig, dass die Dissertation von Z︣eljana Tunić im Artikel unter Literatur zwar erwähnt wird, jedoch in den Einzelnachweisen nicht vorkommt? --Gezeitengarten (Diskussion) 14:53, 7. Mai 2026 (CEST)
- Danke für den Hinweis! Leider ist das bei mir auch eine Frage der Verfügbarkeit. An die Artikel der Südosteuropa-Mitteilungen komme ich jedenfalls nicht heran, ohne Geld zu bezahlen. Ähnlich verhält es sich mit der Dissertation von Z︣eljana Tunić, wobei ich da schon länger mit dem Gedanken spiele, die mir privat anzuschaffen. Der Sammelbandbeitrag von Jessica Goldberg scheint wiederum ein Nachdruck des Journalartikels zu sein, der im Artikel schon zitiert wird. --Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 15:15, 7. Mai 2026 (CEST)
- Lesenswert Das verstehe ich. Für eine "lesenswert"-Auszeichnung ist das erstmal auch nicht hinderlich. Da stimme ich gerne mit ab. Für "exzellent" ließe sich dann in Zukunft noch die Dissertation einbeziehen. In jedem Fall Hut ab für die gute Artikelarbeit. Der Aufsatz von Greenberg ist ja bereits im Artikel enthalten und hatte ich bloß überlesen. Reputable Quellen sind definitiv im Artikel enthalten. --Gezeitengarten (Diskussion) 15:41, 7. Mai 2026 (CEST)
- Hier einen Wunsch deponieren: Wikipedia:Bibliotheksrecherche/Anfragen. Wird fast immer erfüllt. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 17:18, 7. Mai 2026 (CEST)
- Meine Güte, immer wieder toll neue Facetten der Wikipedia zu entdecken! Ich habe ein Literaturstipendium beantragt, um das Werk als Dauerleihgabe von Wikimedia Deutschland zu erhalten. Der Antrag wurde auch schon bewilligt und das Buch wird voraussichtlich in 10-14 Tagen bei mir ankommen. Dann werde ich sicherlich nach und nach weitere Details in den Artikel einbauen. --Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 15:00, 8. Mai 2026 (CEST)
- Kennst Du die Wikipedia Library? Dort kommst Du an CEEOL, und die haben die Südosteuropa-Mitteilungen. Das geht kostenlos. --Mautpreller (Diskussion) 17:37, 7. Mai 2026 (CEST)
- Ich hab noch nicht viel Erfahrung in der Arbeit mit der Wikipedia Library, deshalb war mir nicht bewusst, dass es diesen Zugang gibt. Jetzt habe ich ihn aber gefunden (und auch schon zur Verbesserung des Artikels angewandt)! --Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 15:01, 8. Mai 2026 (CEST)
- Hallo Gelbes Tempo, so macht doch Wikipedia Spaß! Weiter gutes Gelingen! Gruß--Werner, Deutschland (Diskussion) 01:36, 9. Mai 2026 (CEST)
- Ich hab noch nicht viel Erfahrung in der Arbeit mit der Wikipedia Library, deshalb war mir nicht bewusst, dass es diesen Zugang gibt. Jetzt habe ich ihn aber gefunden (und auch schon zur Verbesserung des Artikels angewandt)! --Gelbes Tempo (Diskussion) Auf den Standpunkt kommt es an 15:01, 8. Mai 2026 (CEST)
7. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 17. Mai/27. Mai
Das Stadtschloss Jena war ein Residenzschloss in Jena. Es wurde ab dem 13. Jahrhundert mehrmals umgebaut und befand sich in der Nordostecke innerhalb der Stadtbefestigung von Jena. Es wurde anfangs als reine Residenz genutzt, nach Aussterben der Linie Sachsen-Jena wandelte man das Schloss und seine Nebengebäude zur Bibliothek und als Museum um, auch wissenschaftliche Sammlungen waren dort untergebracht. 1905 musste das Jenaer Schloss mit seinen Nebengebäuden dem Neubau des Universitätshauptgebäudes weichen.
Der Artikel entstand, nachdem ich festgestellt habe, dass es nur wenige Artikel über historische Gebäude in Jena gibt (habe zusätzlich in der Erstellungszeit noch parallel Artikel über das Rathaus Jena, Fürstenkeller, Griesbachsches Wohnhaus und die Stadtbefestigung Jena eingestellt). Der Artikel war 14 Tage im Review. Auf Anregung von Grizma bewerbe ich mich hiermit um Lesenswert/Exzellent dafür. Danke. --Karlderkahle (Diskussion) 18:50, 7. Mai 2026 (CEST)
- 😍 Von meiner Seite ein Exzellent, den Unterschied zwischen Lesenswert und Exzellent weiß ich nicht zu beurteilen, da kennt ihr anderen euch besser aus ... --Grizma (Diskussion) 18:56, 7. Mai 2026 (CEST)
- Hallo Grizma, die wichtigsten Kriterien stehen ganz oben, als da sind:
- Lesenswerte Artikel
- - sind Artikel überdurchschnittlicher Qualität
- - besitzen eine verständliche Einleitung, können jedoch aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein,
- - können inhaltliche Lücken außerhalb der Kernbereiche aufweisen
- Exzellente Artikel
- - sind besonders herausragende Artikel
- - sind hervorragend geschrieben und angemessen illustriert
- - behandeln ihr Thema vollständig ohne gravierende Auslassungen
- - wirken weder einschläfernd noch anbiedernd
- Weiter viel Freude bei deiner Arbeit in Wikipedia! Gruß--Werner, Deutschland (Diskussion) 00:55, 8. Mai 2026 (CEST)
- 😍 Von meiner Seite ein Exzellent, den Unterschied zwischen Lesenswert und Exzellent weiß ich nicht zu beurteilen, da kennt ihr anderen euch besser aus ... --Grizma (Diskussion) 18:56, 7. Mai 2026 (CEST)
- Eigentlich läuft ja das Review immer noch. Wurde das noch gar nicht abgeschlossen? --Doc Taxon (Diskussion) 19:45, 10. Mai 2026 (CEST)
- Danke, habe das Review (ohnehin ohne Reaktionen) beendet. --Karlderkahle (Diskussion) 20:36, 10. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent: Sehr schöner Artikel; ich würde vielleicht die Vorgeschichte hinter Lage und Gebäude verschieben, um den unschönen Bruch zu vermeiden. --Agnete (Diskussion) 13:22, 11. Mai 2026 (CEST)
- ok, danke, hab ich gemacht --Karlderkahle (Diskussion) 16:51, 12. Mai 2026 (CEST)
Im Artikel Stadtschloss Jena gibt es etwas, was deutlich zu kurz kommt: das Stadtschloss Jena nämlich. Der Geschichtsteil ist zweifelsohne gut und umfassend. Aber zum Bauwerk des Schlosses gibt es hier Stadtschloss_Jena#Lage_und_Gebäude ein wenig was, aber das ist doch sehr wenig. Nicht einmal einen Grundriss bekommt man dargestellt. Gibt es Gründe für das alles? Mit dieser massiven Lücke kann es m.E. auch keine Exzellenz-Auszeichnung für den Artikel geben. Eigentlich müsste der Artikel auch Geschichte des Stadtschlosses Jena lauten. Entweder ist das Lemma falsch oder aber der Artikel deutlich zu lückenbehaftet. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 19:33, 12. Mai 2026 (CEST)
- Der Grund ist, dass die Gebäude vor 120 Jahren abgerissen wurde und ich in der zugänglichen Literatur keinerlei Abmessungen gefunden habe. Ich meine zumindest historische Grundrisse des Hauptgebäudes im Ausschnitt bei Richter (2017) gesehen zu haben. Werde mir das Buch und das von Dirk Endler und Birgitt Hellmann (1999) nächste Woche in der DNB mal ausleihen, sonst muss ich auf eigene Schätzungen bzgl. Abmessungen aufgrund der Fotos von 1905 anstellen. --Karlderkahle (Diskussion) 20:10, 13. Mai 2026 (CEST)
- @ Alabasterstein: Habe jetzt aufgrund des Buches von Endler/Hellmann den Teil "Lage und Gebäude" um Abmessungen und Beschreibungen zu den Gebäudeteilen grundlegend erweitert. Auch ein Lageplan, zwei Grundrisse der Hauptgebäude und ein Aufriss des Kornhauses wurden von mir eingefügt. Die einzelnen Gebäudeteile des Schloßkomplexes wurden durch Teilüberschriften separiert. Insgesamt wurde der Artikel dadurch um fast 19% erweitert. Viele Grüße --Karlderkahle (Diskussion) 18:43, 21. Mai 2026 (CEST)
Bitte auch Wikipedia:Typografie#Schriftauszeichnung beachten, hier sind einige Wörter unnötig "Fett" geschrieben. MfG--Krib (Diskussion) 20:15, 12. Mai 2026 (CEST)
- erledigt --Karlderkahle (Diskussion) 19:57, 13. Mai 2026 (CEST)
- Nach den Ergänzungen Exzellent. ∎ Viele Grüße, Alabasterstein (Diskussion) 08:29, 22. Mai 2026 (CEST)
10. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 20. Mai/30. Mai
Ariadne musica ist eine Sammlung von Orgelkompositionen von Johann Caspar Ferdinand Fischer (1656–1746). Sie wurde 1702 publiziert und enthält 20 Präludien und Fugen in verschiedenen Tonarten sowie 5 Ricercare über deutsche Kirchenlieder zu verschiedenen Festzeiten des Kirchenjahres. Mit der Nutzung von 20 verschiedenen Tonarten mit bis zu fünf Vorzeichen gilt der Zyklus der Satzpaare „Präludium und Fuge“ als wichtiger Vorläufer des Wohltemperierten Klaviers von Johann Sebastian Bach.
Der Schreibwettbewerb ist immer Ansporn zu besonders detaillierter und umfassender Arbeit, die wurde hier im Review durch DerMaxdorfer unterstützt und von der Jury mit Platz 2 belohnt. Ob das Lesenswert-aber-nicht-Exzellent-Kriterium "Artikel können aufgrund tolerierter Fachsprache im Detail für Laien unverständlich sein" hier zutrifft, kann ich selbst gar nicht einschätzen und bin gespannt auf Eure Meinung. --Siebenquart (Diskussion) 09:54, 10. Mai 2026 (CEST)
- Gratulation! Die Beschreibung der Musik fokussiert mir vielleicht etwas zu sehr auf „alle Tonarten“. Dass es bei der Tonalität auch darum geht, dass Fugenthemen in dieser Zeit anders organisiert sind als bei Frescobaldi, wäre wohl auch aus der Literatur zu gewinnen, leider wurde auf Nachfrage dazu nicht reagiert. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 10:31, 10. Mai 2026 (CEST)
- Abwartend, muss noch „geputzt“ werden (siehe Artikeldisk). Und bitte die Aufstellung bei Walter S. 243 oben einbauen: „ricercareartig“ ist der alte Typus aus der Zeit der Kirchentonarten, „tanzmäßig“, „den Dreiklang umspielend mit Anklang an ein Glockenmotiv“ u.s.w. entsprechen dem modernen Stil zu Fischers Zeit. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 12:47, 13. Mai 2026 (CEST)
- Die Ergänzung zur Charakteristik der Fugenthemen kommt, danke für die Hinweise. Dabei ist allerdings in der konsultierten Fachliteratur der Blick immer nach vorn gerichtet (Vergleich mit Bach), und manchmal noch zur Seite (einzelne Themen sind auch bei Speth oder Pachelbel zu finden); der Blick nach hinten (Vergleich mit älteren Komponisten wie Frescobaldi) beschränkt sich, soweit ich sehe, auf den lapidaren Hinweis, dass es unter Fischers Themen auch solche im stile antico gibt. --Siebenquart (Diskussion) 21:39, 13. Mai 2026 (CEST) --Siebenquart (Diskussion) 21:39, 13. Mai 2026 (CEST)
- Ja, das ist leider der chronische Bach-Blickwinkel. Aber mit dem Verweis auf "stile antico" und "ricercareartig" im Gegensatz zu anderen Themen bin ich dann ohnehin glücklich. Ich finde das schon wichtig, dass es da zu dieser Zeit diese verschiedenen Typen gibt, und wenn man dann diese Fugensammlung vorstellt, sollte das nicht ganz fehlen. --Kurzstueckmeister (Diskussion) 22:28, 13. Mai 2026 (CEST)
- Vielen Dank für die Änderungen, jetzt auch für mich Exzellent --Kurzstueckmeister (Diskussion) 17:07, 16. Mai 2026 (CEST)
- Ich wüsste nicht, was mir noch fehlte, deshalb Exzellent --Agnete (Diskussion) 19:42, 11. Mai 2026 (CEST)
- Ich halte den Beitrag bereits jetzt für exzellent, bin aber gespannt auf die angekündigten Ergänzungen. Auch sehr Gutes kann man oft noch verbessern. --Mautpreller (Diskussion) 19:27, 15. Mai 2026 (CEST)
12. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 22. Mai/1. Juni
Ich bin mal mutig und stelle auch ohne Erlaubnis des Hauptautors Benutzer:DerMaxdorfer den Artikel hier ein, in der Hoffnung, dass dieser nichts dagegen hat. Ich möchte einfach sicherstellen, dass ein so schöner Artikel nicht sang- und klanglos in den Weiten der Wikipedia untergeht. Es gelingt ihm nämlich hervorragend, auf neuestem Forschungsstand, unaufgeregt und verständlich die Inschrift zu erklären. Das wird sogar noch nach neuestem Forschungsstand (2023) in die Forschungsgeschichte eingebettet. (Vielleicht wird allerdings noch zu wenig betont, dass die Katholiken hier ausnahmsweise mal Recht hatten.)
Ich finde den Artikel mindestens lesenswert, würde mich aber auch zur Exzellenz überreden lassen, wenn man noch ein paar Zeilen zur Einordnung in die Christianisierung des Römischen Reiches (leider noch nicht verlinkt) riskieren würde (wann und wie intensiv wurde Phrygien/Hieropolis christianisiert?) und ein oder zwei mehr Bilder finden könnte. Es fehlen Backlinks, vielleicht kann der Artikel auch noch an ein paar Stellen im Artikelbestand erwähnt werden, wenn mir auch gerade noch nicht einfällt, wo genau. Jedenfalls: Chapeau! --Tolanor 01:02, 12. Mai 2026 (CEST)
- Mit den mittlerweile durchgeführten Änderungen (Bilder, Alexandrosinschrift genauer etc.) ist der Artikel für mich mittlerweile Exzellent. --Tolanor 16:47, 21. Mai 2026 (CEST)
- Lesenswert. Gut geschrieben und bebildert. Sobald es noch weitere Informationen zum Kontext gibt, ändere ich mein Votum gerne. Insgesamt ein nicht unbedingt laien-freundliches Thema, das vorbildlich aufbereitet wurde. Ich finde es im übrigen gut, dass hier auch Artikel nominiert werden, die nicht in eine Dissertation ausarten. Vielen Dank für all die Arbeit an DerMaxdorfer und an Tolanor für die Nominierung! --Frank Schulenburg (Diskussion) 05:45, 12. Mai 2026 (CEST)
- Lesenswert. Genauso, vielen Dank und weiter arbeiten! LG --Andreas Werle (Diskussion) 06:15, 12. Mai 2026 (CEST)
- Ja eindeutig Lesenswert. MfG--Krib (Diskussion) 20:17, 12. Mai 2026 (CEST)
- Danke für den Vorschlag und die bisherigen Voten! Gerade am Samstag erst habe ich mich dem Artikel nach längerer Zeit wieder zugewandt und ihn einer "Testleserin" vorgelegt. Zur Einordnung in die Christianisierung des Römischen Reiches bzw. der Region kann ich sicher noch ein bisschen heraussuchen. Was sonstige Kontextualisierungen angeht, bin ich mir unsicher, denn über den archäologischen Kontext des Steins ist nicht wirklich etwas bekannt und für den biographischen Kontext (zum Beispiel die Frage, ob Aberkios Bischof war) gibt es den Artikel Aberkios, den ich im Artikel zur Inschrift nicht doppeln will. In jedem Fall bin ich für alle konkreten Hinweise dankbar, in welche Richtung Ergänzungen/Kontextualisierungen für ein "Exzellent" (oder auch unabhängig davon) noch wünschenswert wären. Viele Grüße, DerMaxdorfer (Diskussion) 21:27, 12. Mai 2026 (CEST)
- @DerMaxdorfer: Ja, eine Einordnung in die Christianisierung des Römischen Reiches bzw. der Region hört sich gut an. Ich zumindest weiß nicht, was in Phrygien um 200 n. Chr. los war. Ein kurzer Abschnitt zum Kontext, in dem dies alles stattfand, würden den Artikel signifikant verbessern. --Frank Schulenburg (Diskussion) 18:57, 16. Mai 2026 (CEST)
- Danke für den Vorschlag und die bisherigen Voten! Gerade am Samstag erst habe ich mich dem Artikel nach längerer Zeit wieder zugewandt und ihn einer "Testleserin" vorgelegt. Zur Einordnung in die Christianisierung des Römischen Reiches bzw. der Region kann ich sicher noch ein bisschen heraussuchen. Was sonstige Kontextualisierungen angeht, bin ich mir unsicher, denn über den archäologischen Kontext des Steins ist nicht wirklich etwas bekannt und für den biographischen Kontext (zum Beispiel die Frage, ob Aberkios Bischof war) gibt es den Artikel Aberkios, den ich im Artikel zur Inschrift nicht doppeln will. In jedem Fall bin ich für alle konkreten Hinweise dankbar, in welche Richtung Ergänzungen/Kontextualisierungen für ein "Exzellent" (oder auch unabhängig davon) noch wünschenswert wären. Viele Grüße, DerMaxdorfer (Diskussion) 21:27, 12. Mai 2026 (CEST)
- Ein Lesenswert hat der Artikel sicher verdient. Die Inschrift ist in verschiedene Kontexte integriert und beantwortet die wichtigsten Fragen. Zum Fundort Hieropolis gibt es keinen Artikel in der Wiki; der einzige Artikel zum Ort existiert in der englisch Wiki. In der deutschsprachigen Wiki gibt es den Artikel Hierapolis, ebenfalls in Phrygien gelegen und manchmal auch Hieropolis genannt. Die Klärung dieser Fragen gehört eigentlich nicht in diesen Artikel; da aber der Ortsartikel fehlt, ist dies etwas verwirrend. Wenn es keine archäologischen Daten gibt, könnten geographische Informationen die Lücke evtl. kompensieren. Auf der Diskussionsseite des Artikels unter dem Kapitel Grabinschrift des Alexandros stehen reichlich interessante Details dazu. Evtl. könnten auch Karten als Bilder helfen: Lage in der heutigen Türkei, Hieropolis und Hierapolis, Fundorte beider Inschriften. --Falten-Jura (Diskussion) 09:32, 15. Mai 2026 (CEST)
- Sicherlich Lesenswert. Da es sich ja definitiv um einen Inschriftenartikel handelt, wäre es aber schön, wenn man erführe, was eigentlich erhalten ist und wie sich das in die Inschriftenwiedergabe der Vita einfügt. Die Alexandrosinschrift könnte mit Belegen versehen werden und kurz dargestellt werden, wie die beiden Inschriften sich ergänzen. Danke für den interessanten Artikel. --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 11:47, 15. Mai 2026 (CEST) PS: Ich habe einmal einen Vorschlag zur Inschriftendarstellung zu erstellen versucht.
- Lesenswert.--𓊝☧ 10:07, 17. Mai 2026 (CEST)
- Lesenswert.--Michael G. Lind (Diskussion) 13:10, 19. Mai 2026 (CEST)
- Der Artikel ist gut geschrieben, Verlinkungen auf einen Artikel sind kein Exzellenzkrietium. Wie immer stört es mich wenn Streitereinen über einen Gegenstand mit Aussagen über den Gegenstand vermischt werden. IMHO gehören die Streitereien in einen Abschnitt und die allgemein anerkannten Aussagen in einen anderen Abschnitt. In diesem Fall fände ich es gut den Abschnitt "Formeln und Metaphern" aufzuteilen: den ersten Absatz in eines der Streiterei-Kanpitel und den Rest in ein Interpretationskapitel. Das ist aber reine Geschmackssache und keine Exzellenzkrietium. Bilder gibt es reichlich. Daher Exzellent Gruss --Minoo (Diskussion) 10:49, 21. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent Ein fundiert geschriebener Artikel. Für mich passt alles, weshalb ich auch gerne mit exzellent voten möchte. Vielen Dank für den schönen Artikel. --Gezeitengarten (Diskussion) 17:33, 21. Mai 2026 (CEST)
16. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 26. Mai/5. Juni
Nur allzu selten haben wir das Glück, dass sich ein Wissenschaftler parallel zu einem an reputabler Stelle veröffentlichten Aufsatz auch die Zeit nimmt, den zugehörigen Wikipedia-Artikel auf den neusten Forschungsstand zu bringen. Benutzer:Jonathan Groß hat das hier gemacht, und hat dabei auf hohem wissenschaftlichen Niveau erstaunlich viele Details zu Leben und Werk dieses spätantiken Übersetzers zusammengetragen, der ohne den Artikel nicht einmal mir ein Begriff gewesen wäre. Ich persönlich kann mich nicht zwischen exzellent und lesenswert entscheiden, und lasse daher das Votum vorerst bei Euch. (PS: Fatouros/Krischer in den Anmerkungen muss noch aufgelöst werden). --Tolanor 06:39, 16. Mai 2026 (CEST)
- Aus meiner Sicht exzellent, mehr können wir zu einem spätantiken Autor kaum verlangen. -- Carbidfischer (Diskussion) 08:05, 16. Mai 2026 (CEST)
- Also schön geschrieben ist der Artikel auf jeden Fall. Aber für eine Auszeichnung kann und muss man heute schon verlangen, dass der ganze Inhalt gut nachvollziehbar belegt ist. Aber an etlichen Absätzen fehlen Einzelnachweise. Das müsste schon noch nachgebessert werden. --Ichigonokonoha (Diskussion) 08:25, 16. Mai 2026 (CEST)
- Ich bin freudig überrascht, dass mein Artikel hier vorgeschlagen und diskutiert wird. Diesen Einwand hier halte ich aber für übertrieben. Drei Absätze sind im Moment ohne Einzelnachweis. Davon ist der erste lediglich eine Aufzählung von Einzelstudien, die in den folgenden Absätzen (mit Einzelnachweisen) eingehend vorgestellt werden. Die anderen beiden Absätze betreffen die Editionsgeschichte und sind anhand des Literaturverzeichnisses (Verzeichnis der Editionen) hinreichend belegt. jonathan groß (ad fontes) 19:16, 16. Mai 2026 (CEST)
- Ich zähle eher sieben. Darunter etwas wie: „ Viele Unterschiede der Übersetzung zum Original erklärt Baffetti damit, dass Paianios aufgrund unvollkommener Lateinkenntnisse seine Vorlage oft missverstand und falsch wiedergab. (…)“ Oder „Ab dem 6. Jahrhundert existierte neben der Übersetzung des Paianios noch eine weitere, (…)“
- Das sind keine triviale Aussagen und müssen natürlich entsprechend belegt werden. Also Grundsatz ist, dass jeder Leser klar nachvollziehen muss, wo die Informationen herkommen müssen. Und das ist bei diesen Absätzen ohne EN halt nicht gegeben (der Leser soll halt nicht suchen müssen). --Ichigonokonoha (Diskussion) 19:30, 16. Mai 2026 (CEST)
- Ich bin freudig überrascht, dass mein Artikel hier vorgeschlagen und diskutiert wird. Diesen Einwand hier halte ich aber für übertrieben. Drei Absätze sind im Moment ohne Einzelnachweis. Davon ist der erste lediglich eine Aufzählung von Einzelstudien, die in den folgenden Absätzen (mit Einzelnachweisen) eingehend vorgestellt werden. Die anderen beiden Absätze betreffen die Editionsgeschichte und sind anhand des Literaturverzeichnisses (Verzeichnis der Editionen) hinreichend belegt. jonathan groß (ad fontes) 19:16, 16. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent Aus meiner Sicht ebenfalls ein exzellenter Artikel. Fachlich scheint mir der Artikel basierend auf reputablen Quellen auf hohem Niveau geschrieben. --Gezeitengarten (Diskussion) 16:26, 16. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent. Ich habe den Artikel seit 2020 auf der BEO und habe nach der Entlassung in den Namensraum Kleinigkeiten geändert. Die Einwände von Benutzer:Ichigonokonoha sind so sein üblicher Formalismus, den er durch konkrete Forderungen wie gewohnt nicht unterfüttert. An jeden Absatz einen Beleg zu heften, ist wo genau gefordert? Das kann man getrost ignorieren. Natürlich könnte der Autor sich ständig selbst als Beleg anführen. Das tut er auf wohltuende Art nicht (bei 41 EN kommt sein Name fünfmal vor). --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 19:46, 16. Mai 2026 (CEST)
- Dem Leser zu ermöglichen, alle Informationen leicht nachvollziehen zu können, ist kein Formalismus. Und als ich das letzte Mal geguckt habe, haben wir für jeden Leser, auch den ohne akademische Vorbildung, geschrieben. --Ichigonokonoha (Diskussion) 19:56, 16. Mai 2026 (CEST)
- Es gibt genau zwei Möglichkeiten: Entweder ist jemand in der Lage, die wenigen Seiten aus Luigi Baffetti: Di Peanio traduttore di Eutropio. In: Byzantinisch-Neugriechische Jahrbücher. Band 3, 1922, S. 15–36 zu beschaffen und zu lesen, oder nicht. Der Leser, der Dir vorschwebt, wird in der Regel das Werk nicht aufsuchen können, geschweige denn des Italienischen mächtig sein. Was also soll das? Und nein: Man muss nicht die Belege des Artikels Kapiton von Lykien, in dem es auch um das Breviarium geht, wiederkäuen oder ausschreiben! --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 20:01, 16. Mai 2026 (CEST)
- Das der Leser überhaupt die Möglichkeit hat, nachzuprüfen. Informationen, die der Leser nicht nachprüfen kann - weil er gar nicht weiß, wo sie herkommen, helfen halt nicht weiter. --Ichigonokonoha (Diskussion) 20:10, 16. Mai 2026 (CEST)
- Wenn Baffetti als Quelle einer Aussage angeführt wird und Baffetti in den Anmerkungen auftaucht, wird der geneigte Leser davon ausgehen dürfen, dass die Aussage sich auf den zuvor genannten Beleg bezieht. Wer diese intellektuelle Leistung zu erbringen nicht in der Lage ist, dem wird der Artikel nichts bringen. Wer schwebt Dir hier als fordernder Leser vor? Der schwurbelnde Flacherde-Vertreter, der Corona-Leugner, der AfD-Sympathisant? Sich nur noch wundernd, --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 20:20, 16. Mai 2026 (CEST)
- Das ist ein Absatz von sieben - bei den anderen bezieht sich die Aussage nicht auf eine konkrete Person, sondern um die Lemmaperson.
- Aber auch hier, ergibt sich das nicht - wäre nicht das erste Mal, dass ein Autor mehrmals zu dem gleichen Thema publiziert. --Ichigonokonoha (Diskussion) 20:25, 16. Mai 2026 (CEST)
- Für mich ist hier EOD. --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 20:31, 16. Mai 2026 (CEST)
- Wenn Baffetti als Quelle einer Aussage angeführt wird und Baffetti in den Anmerkungen auftaucht, wird der geneigte Leser davon ausgehen dürfen, dass die Aussage sich auf den zuvor genannten Beleg bezieht. Wer diese intellektuelle Leistung zu erbringen nicht in der Lage ist, dem wird der Artikel nichts bringen. Wer schwebt Dir hier als fordernder Leser vor? Der schwurbelnde Flacherde-Vertreter, der Corona-Leugner, der AfD-Sympathisant? Sich nur noch wundernd, --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 20:20, 16. Mai 2026 (CEST)
- Das der Leser überhaupt die Möglichkeit hat, nachzuprüfen. Informationen, die der Leser nicht nachprüfen kann - weil er gar nicht weiß, wo sie herkommen, helfen halt nicht weiter. --Ichigonokonoha (Diskussion) 20:10, 16. Mai 2026 (CEST)
- Es gibt genau zwei Möglichkeiten: Entweder ist jemand in der Lage, die wenigen Seiten aus Luigi Baffetti: Di Peanio traduttore di Eutropio. In: Byzantinisch-Neugriechische Jahrbücher. Band 3, 1922, S. 15–36 zu beschaffen und zu lesen, oder nicht. Der Leser, der Dir vorschwebt, wird in der Regel das Werk nicht aufsuchen können, geschweige denn des Italienischen mächtig sein. Was also soll das? Und nein: Man muss nicht die Belege des Artikels Kapiton von Lykien, in dem es auch um das Breviarium geht, wiederkäuen oder ausschreiben! --Der gut zu tanzen weiß (Diskussion) 20:01, 16. Mai 2026 (CEST)
- Dem Leser zu ermöglichen, alle Informationen leicht nachvollziehen zu können, ist kein Formalismus. Und als ich das letzte Mal geguckt habe, haben wir für jeden Leser, auch den ohne akademische Vorbildung, geschrieben. --Ichigonokonoha (Diskussion) 19:56, 16. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent. Vielen Dank an Jonathan für den ausgezeichneten Text, die vorangegangene Forschungsarbeit und begleitende Artikel wie Breviarium ab urbe condita. Das substanzlose Belege-Zählen hat auf dieser Seite schon genügend Schaden angerichtet und kann sehr wohl ignoriert werden. --Frank Schulenburg (Diskussion) 23:08, 17. Mai 2026 (CEST)
- Sicher ein Artikel der eine Auszeichnung verdient. Anfangs wollte ich für lesenswert votieren. Nach wiederholtem lesen aber gerne Exzellent, denn ich sehe nicht wo der Artikel noch (nennenswerte und konkret behebbare) Mängel hat, die zuvor noch zu beheben wären.--Sascha-Wagner (Diskussion) 16:00, 18. Mai 2026 (CEST)
- Klar Exzellent.--𓊝☧ 16:41, 18. Mai 2026 (CEST)
- Ich sehe keine Probleme hinsichtlicht der Belege (siehe oben), zumal der Laie das kaum zur Kenntnis nehmen wird und jeder Interessierte genügend Belege an die Hand bekommt, um selbst einzutauchen. Gut und klar geschrieben (bei einer nicht allzu üppigen Quellenbasis), daher für mich auch Exzellent. --Benowar (Diskussion) 11:10, 20. Mai 2026 (CEST)
- Der Begriff "Metaphrasis" sollte eingeführt werden. Ansonsten gut zu lesender und gut belegter Artikel. Exzellent --Minoo (Diskussion) 10:22, 21. Mai 2026 (CEST)
- Durchaus auch für mich Exzellent!--Michael G. Lind (Diskussion) 19:50, 21. Mai 2026 (CEST)
Anne Boleyn [ˈbʊlɪn, bʊˈlɪn] (* 1501 oder 1507, wahrscheinlich in Blickling Hall (Norfolk); † 19. Mai 1536 in London) war die zweite der sechs Ehefrauen Heinrichs VIII. und von 1533 bis 1536 Königin von England.
Liebe Wikipedianer, noch mal eine Einführung: Dieser Artikel war bereits Lesenswert und wurde in den letzten Monaten von mir aktualisiert. Zuerst möchte ich der leider nicht mehr aktiven Hauptautorin HelenaL danken, die einen guten Artikel im Januar 2007 zur Auszeichnung geführt und das Grundgerüst gestellt hat. Der Artikel war aber in die Jahre gekommen und eine der faszinierendsten Frauen der Weltgeschichte verdient imho auch ein Exzellent. Er krankte daran, dass Anne eher als Objekt geschildert wurde, sie war lediglich auf die Rolle der Ehefrau & Gebärende reduziert. Kein einziges Wort über Annes aktive Rolle in Politik und Diplomatie und Wolseys Fall, Jugend und die Rezension fehlten ebenfalls. Das brachte es mit sich, dass ich oft "Team Anne" war, wo vorher "Team Katharina" dominierte. Auch habe ich mich anhand einiger Szenen um eine Charakterisierung bemüht, die Anne hoffentlich zeigen als eine Frau, die man in Eric Ives´ Worten vielleicht eher aus der Distanz bewundert als innig liebt. Ives bezeichnete sie als eine der drei Frauen in seinem Leben, das galt auch für mich seit Anfang März, bevor ich nun fertig bin und in wenigen Tagen Anne Boleyns 490. Todestag ansteht. Ich danke allen für die Mitarbeit & Hilfe, vor allem Armin P., Arabsalam, sowie Invisigoth67 und Aka. Eventuelle Fehler sind selbstverständlich mir anzulasten. Nun freue ich mich auf euer hoffentlich reichliches Feedback!--Michael G. Lind (Diskussion) 23:09, 16. Mai 2026 (CEST)
- Toller Artikel. Ein paar kleinere Vorschläge:
- Die Sprache klingt an einigen wenigen Stellen etwas romantisierend/pathetisch. Bsp.: "Unter diesen Vorzeichen hätte die Beziehung nun auslaufen sollen, doch Heinrich realisierte, dass er ohne Anne nicht leben könne." Ich persönlich würde für einen enzyklopädischen Artikel eine nüchternere Formulierung vorziehen.
- Könnte man die Abschnitte "Anne als wachsender Machtfaktor am Tudor-Hof" und "Ehe mit Heinrich VIII." vllcht. in Zwischenüberschriften unterteilen? Derzeit sind sie etwas arg lang.
- Du könntest den Abschnitt "Tilgung" unter "Rezeption" einordnen und den Abschnitt "Kinder" ganz streichen. Die beiden Fehlgeburten werden ja schon im Artikel erwähnt, und Elizabeth hat sogar ihren eigenen Abschnitt.
- Alles in allem in meinen Augen ein Exzellenter Einblick in die englische Hof- und Religionsgeschichte.--IER (Diskussion) 13:18, 17. Mai 2026 (CEST)
- Exzellent Ganz hervorragender Artikel, der aber noch ein bischen Pflege braucht - Sprache, Ausdruck, Erläuterungen etc. Ich sitze dran, bin aber noch nicht fertig. Dank an Michael für die unermüdliche Arbeit. LG --Andreas Werle (Diskussion) 19:58, 17. Mai 2026 (CEST)
Ich bin mit dem Lesen noch nicht durch. Insgesamt gefällt mir der Artikel, teilweise gleitet er aber zu sehr ins Psychologische und Wertende ab, etwa im Abschnitt "Heinrich und Anne". Zum Beispiel die Passage: Anne Boleyn ließ sich durch das beharrliche Werben des Königs nicht beeindrucken. Ihre Taktik des Sich-Verweigerns entfachte umso größere Sehnsucht im König, von Anne endlich erhört zu werden. Unermüdlich bettelte Heinrich um Annes Liebe und Aufmerksamkeit. Es sind keine Briefe von Anne an den König erhalten, doch ließ sie ihn offenbar oft auf eine Antwort warten." Du schreibst selbst, dass dieses Briefeschreiben ein höfisches Spiel war. Die Frau gibt sich reserviert, um durch Titel und finanzielle Sicherheiten abgesichert zu werden. Er folgt den kulturellen Regeln der Minne, bei der die vermeintlich unerreichbare Frau angehimmelt wird. Inwieweit dies der Unterhaltung und dem Erlernen höfischer Gewandtheit diente und inwieweit tatsächlich Liebesgefühle entstanden ist schwer zu sagen. Wir können Heinrich und Anne Bolyn nicht in den Kopf schauen. Insofern habe ich wertende Attribute wie "eiskalt" und dergleichen aus dem Abschnitt entfernt. Ich hoffe, das war nicht zu übergriffig. Muss aus den Briefen wirklich so intensiv zitiert werden? Warum wurden gerade diese Ausschnitte aus den "Liebesbriefen" gewählt und nicht andere? Ich würde da sparsamer mit umgehen? --Vive la France2 (Diskussion) 22:03, 17. Mai 2026 (CEST)
- Hallo Vive la France, schön, wieder von dir zu lesen! Danke für deine Einschätzung. Das waren die Formulierungen Helenas, die ich so belassen hatte, weil die Schlussfolgerungen in ähnlicher Form auch bei den von mir verwendeten Biographen stehen. Alle heben z.B. hervor, dass Heinrich das Briefe schreiben hasste, dass er also überhaupt dazu bereit war, ist schon mal ein Ausrufezeichen. Auch hat Heinrich vor Dritten viele Äußerungen getan, die seine Verrücktheit nach Anne belegen, etwa, dass er es nicht eine einzige Stunde ohne Anne aushalte, dass bereits eine kurze Zeit ohne Anne ihm wie eine Ewigkeit vorkomme, dass er lieber der niederste Bettler sein wolle, als Anne aufzugeben etc. (Wobei natürlich auch angemerkt wird, dass er sie mied wie die Pest, als sie am englischen Schweiß erkrankt war und um ihr Leben kämpfte. So groß die Liebeauch war, ein Narzisst wie Heinrich war sich immer der nächste.) Die habe ich nicht eingebracht, weil ich den Artikel nicht im Umfang sprengen will, Helenas Vorarbeit genügte mir. Ich stelle da den Bezug zu einem Nachweis her, dann wird es ersichtlich, dass es Aussage der Biographen ist. Einen Brief kann ich auch löschen, auch Wyatts Gedicht ist mir überflüssig, ich wollte aber abwarten, was die User sagen. Gruß--Michael G. Lind (Diskussion) 23:35, 17. Mai 2026 (CEST)
- Hallo Michael, ja ich habe leider immer noch wenig Zeit, aber ein bisschen in der Wikipedia aktiv bleiben ist schon drin. Und dein Artikel interessiert mich sehr. Auch oder gerade als Mann sollte man sich für Frauen einsetzen, gerade, wenn die Perspektive auf sie so legendär vom Patriarchat verzerrt wurde. Anne Boleyn gehört sicherlich in diese Kategorie. Etwas suspekt ist mir diese "Liebe" Heinrichs VIII. gleichwohl. Sie hat ihn ja nicht davon abgehalten, seine (ehemalige) "Traumfrau" zu enthaupten. Sagen denn tatsächlich alle Experten, dass es eine echte Liebesbeziehung war? Ich meine diesbezüglich quellenkritisch anmerken zu dürfen, dass einige französische Könige zu Heinrichs Lebzeiten ihre Mätressen auch für ein paar Monate anhimmelten, um des erotischen Zeitvertreibs und der Unterhaltung wegen. Natürlich äußerten sich auch Dritte davon genervt und fürchteten durch diese Art der Schlafzimmerdiplomatie an Bedeutung bei Hofe zu verlieren. Entsprechend übertrieben sie die Rolle und den Einfluss der Mätresse. Dass Heinrich das Briefeschreiben überhaupt nicht zusagte, solltest du in dem Zusammenhang unbedingt noch ergänzen. Seinen französischen Entsprechungen ging das anscheinend sehr viel leichter von der Feder. Zu den Zitaten: Ich würde nicht zu viel lange Auszüge hintereinander präsentieren. Aber das hast du ja schon umgesetzt. Danke dafür! Liebe Grüße --Vive la France2 (Diskussion) 17:36, 19. Mai 2026 (CEST)
- Danke für deine Umgestaltung der Kapitel, das gefällt mir ausgesprochen gut, der Artikel gewinnt dadurch. Zu der Frage Adlig/Nichtadelig: Gemeint ist, dass Anne aus dem Adel stammt, ohne selbst adlig zu sein, bis Heinrich sie dann adelte. Winston Churchill entstammte dem Hochadel und gehörte ihm sozial/gesellschaftlich an, war jedoch rechtlich gesehen ein Bürgerlicher aufgrund der Primogenitur. Für Kontinentaleuropäer oft umständlich. Anne wiederum war zumindest mütterlicherseits aus dem Hochadel, rechtlich jedoch eine Bürgerliche und da die Boleyns (väterlicherseits) in recht kurzer Zeit aufgestiegen waren, gab es lange einen Bias, sie als Frau von niederer Herkunft zu zeichnen. Anne wird als große Liebe Heinrichs beschrieben, jedoch mit der Einschränkung, dass Heinrich ein verwöhnter, narzisstischer Mensch war, fähig, sofort mit Menschen zu brechen.--Michael G. Lind (Diskussion) 00:27, 20. Mai 2026 (CEST)
- Sehr gerne. Ich habe auch in der Zusammenfassungszeile der Artikelversion noch ein paar Verbesserungsanregungen hinterlegt. Insgesamt ist aber sehr deutlich schon das erforderliche Niveau für eine Auszeichnung als Exzellent erreicht worden. Beste Grüße --Vive la France2 (Diskussion) 16:23, 20. Mai 2026 (CEST)
- Danke für deine Umgestaltung der Kapitel, das gefällt mir ausgesprochen gut, der Artikel gewinnt dadurch. Zu der Frage Adlig/Nichtadelig: Gemeint ist, dass Anne aus dem Adel stammt, ohne selbst adlig zu sein, bis Heinrich sie dann adelte. Winston Churchill entstammte dem Hochadel und gehörte ihm sozial/gesellschaftlich an, war jedoch rechtlich gesehen ein Bürgerlicher aufgrund der Primogenitur. Für Kontinentaleuropäer oft umständlich. Anne wiederum war zumindest mütterlicherseits aus dem Hochadel, rechtlich jedoch eine Bürgerliche und da die Boleyns (väterlicherseits) in recht kurzer Zeit aufgestiegen waren, gab es lange einen Bias, sie als Frau von niederer Herkunft zu zeichnen. Anne wird als große Liebe Heinrichs beschrieben, jedoch mit der Einschränkung, dass Heinrich ein verwöhnter, narzisstischer Mensch war, fähig, sofort mit Menschen zu brechen.--Michael G. Lind (Diskussion) 00:27, 20. Mai 2026 (CEST)
Exzellent, meine Anmerkungen hatte ich bereits im Review hinterlassen und seitdem wurde der Artikel weiter verbessert. Grüße --Arabsalam (Diskussion) 08:19, 18. Mai 2026 (CEST)
Exzellent schöner Artikel, vielen Dank. Gruss --Minoo (Diskussion) 09:46, 21. Mai 2026 (CEST)
- Man hätte hier auch sehr gut mit Subreferenzen arbeiten können. Dennoch ist der Artikel auch meiner Meinung nach als Exzellent zu bewerten, hervorragend. --Doc Taxon (Diskussion) 16:04, 21. Mai 2026 (CEST)
17. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 27. Mai/6. Juni
Diplodia sapinea (Fr.) Fuckel (Syn.: Sphaeropsis sapinea) ist ein fakultativ pathogener Schlauchpilz (Ascomycota) aus der Familie der Botryosphaeriaceae, der als Erreger des Diplodia-Triebsterbens weltweit an Kiefern und anderen Koniferen vorkommt. Der Pilz lebt charakteristischerweise als symptomloser Endophyt in gesunden Bäumen und kann unter abiotischen Stressbedingungen – insbesondere Dürre, Hitze und Hagelschlag – von der endophytischen in die pathogene Lebensweise übergehen. Als wärmeliebender Organismus mit einem Temperaturoptimum von 25 bis 30 °C wird Diplodia sapinea durch fortschreitende Klimaerwärmung begünstigt und breitet sich zunehmend in bisher kühlere Regionen Nordeuropas aus, wo er als opportunistischer Schwächeparasit erhebliche wirtschaftliche Schäden in Kiefernbeständen, Plantagen und Baumschulen verursacht.
Das Thema ist nicht ganz einfach, ich hab mich trotzdem mal getraut. Sehen wir, was passiert. Jedenfalls bin ich für jede Anregung auch weiterhin dankbar. Danke, Doc Taxon (Diskussion) 12:28, 17. Mai 2026 (CEST)
Exzellent Hübsch, danke für die Arbeit, Doc. LG --Andreas Werle (Diskussion) 17:03, 17. Mai 2026 (CEST)
Exzellent Danke für den Artikel, hat mir im Review schon gefallen. Viele Fachausdrücke sind wohl schwierig für OMA, aber lässt sich her nicht vermeiden, die meisten hast du eh umschrieben oder ersetzt, wie zB Nadelbäume für Koniferen.--Josef Papi (Diskussion) 14:20, 19. Mai 2026 (CEST)
- Für die Verständlichkeit, könnte das "fakultativ pathogener Schlauchpilz (Ascomycota) aus der Familie der Botryosphaeriaceae" im Einleitungssatz mit dem "opportunistischen Schwächeparasit" der weiter hinten in der Enleitung vorkommt, getauscht werden. Der "opportunistische Schwächeparasit" leuchtet jedem Laien sofort ein. Gruss --Minoo (Diskussion) 09:55, 21. Mai 2026 (CEST)
- @Minoo: Ja, da habe ich auch viel überlegt. Danke für den Vorschlag, ich hab das gleich mal umgesetzt. --Doc Taxon (Diskussion) 15:57, 21. Mai 2026 (CEST)
- So ist die Einleitung besser und macht Lust den Artikel weiterzulesen. Ich bin bis zur "kryptischen Sexualität" gekommen. Die ist einmalig in Wikipedia und sollte erklärt werden. Hat sie vielleicht etwas mit dem heterothallischen Sexualzyklus zu tun? Vielleicht ist Heterothallie generell kryptisch, weil sie nicht so leicht nachgewiesen werden kann. Der nächste Satz bietet die nächste Nuss: was sind MAT1-1-1- und MAT1-2-1-Loci und warum suggerieren die sexuelle Rekombination? Verständnisfrage: Ist mit "reduziertem Wuchsverhalten" gemeint, dass die Nadelbäumen in norwegischen Bergen langsamer wachsen und nicht so gross werden wie bei uns? Was bedeutet das "Auflaufen" in dem Satz: "Keimlingsstadien können vom Auflaufen bis zum Tod geschädigt werden."? Die allgemeine Aussage, dass der Pilz bei Stress pathogen wird, wird sieben Mal wiederholt. Das Mulchen im Wald verstehe ich nicht: liegt da nicht immer genügend Material (Nadeln) auf dem Boden, um ihn vor dem Austrockenen zu schützen? Vielleicht könnten ein zwei Sätze im Artikel Mulchen Licht ins Dunkel bringen, dort wird der Wald bisher nicht erwähnt. Gruss --Minoo (Diskussion) 00:36, 22. Mai 2026 (CEST)
- @Minoo: Ja, da habe ich auch viel überlegt. Danke für den Vorschlag, ich hab das gleich mal umgesetzt. --Doc Taxon (Diskussion) 15:57, 21. Mai 2026 (CEST)
23. Mai
BearbeitenDiese Kandidaturen laufen mindestens bis zum 2. Juni/12. Juni
