Landsmeer

Dorf und Gemeinde in der niederländischen Provinz Nordholland
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Landsmeer (anhören/?) ist ein Dorf und eine Gemeinde in der Region Waterland in der niederländischen Provinz Nordholland. Die Gemeinde zählt 11.684 Einwohner (Stand 1. Januar 2026), ihr Gebiet umfasst 26,5 km², davon sind 4,06 km² Wasserfläche.

Gemeinde Landsmeer
Flagge der Gemeinde Landsmeer
Flagge
Wappen der Gemeinde Landsmeer
Wappen
Staat Niederlande Niederlande
Provinz  Noord-Holland
Bürgermeister Léon de Lange (D66)[1]
Sitz der Gemeinde Landsmeer
Fläche
 – Land
 – Wasser
26,5 km²
22,44 km²
4,06 km²
CBS-Code 0415
Einwohner 11.684 (1. Jan. 2026[2])
Bevölkerungsdichte 441 Einwohner/km²
Koordinaten 52° 28′ N,  57′ OKoordinaten: 52° 28′ N,  57′ O
Vorwahl 020, 0299
Postleitzahlen 1121, 1127, 1451
Website landsmeer.nl
Vorlage:Infobox Ort in den Niederlanden/Wartung/Karte

1966 wurden die Gemeindeteile südlich der A10 nach Amsterdam eingemeindet. Landsmeer gehört zum „Kaderwetgebied“ Regionaal Orgaan Amsterdam (Abkürzung: ROA), einer überkommunalen und teilweise auch überprovinzialen Arbeitsgemeinschaft von 16 Städten mit zusammen mehr als einer Million Einwohnern rund um Amsterdam. Landsmeer liegt teilweise im Naturschutzgebiet Het Twiske; dessen Pflege teilt die Gemeinde sich mit Zaanstad, Oostzaan und Amsterdam.

Landsmeer ging 1968 eine Kommunalpartnerschaft mit der nordrhein-westfälischen Gemeinde Lieberhausen ein. Als die oberbergische Gemeinde bei den Kommunalreformen aufgelöst und ihr nördlicher Teil nach Gummersbach, ihr südlicher Teil um Wiedenest-Belmicke-Pernze nach Bergneustadt eingegliedert wurde, führte Bergneustadt die Städtepartnerschaft fort. Seit 1986 besteht eine Partnerschaft mit dem französischen Châtenay-Malabry.

Ortsteile

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Sitzverteilung im Gemeinderat

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Kommunalwahl am 18. März 2026[3]
Wahlbeteiligung: 63,49 %
 %
30
20
10
0
28,50
20,67
15,11
14,23
9,75
6,39
4,05
1,30
n. k.
Gewinne und Verluste
im Vergleich zu 2022
 %p
 10
   8
   6
   4
   2
   0
  −2
  −4
  −6
  −8
−10
−1,21
−0,38
+1,61
−2,49
+9,75
+1,15
+4,05
−9,96
−2,53
Vorlage:Wahldiagramm/Wartung/Anmerkungen
Anmerkungen:
a Lokaal Landsmeer
b 2022 als eigenständige Wahllisten
e DorpsBelang
h Positief Landsmeer
i Lijst Hop en Honing

Seit 1982 wird der Gemeinderat von Landsmeer folgendermaßen gebildet:

ParteiSitze[3]
198219861990199419982002200620102014201820222026
Lokaal Landsmeer a1345
GroenLinks201111223
PvdA35344254211
VVD434342453322
D66113311124332
DorpsBelang2
CDA222212112111
SP0
Positief Landsmeer b23220
Lijst Hop en Honing0
Gemeentebelangen b13462
Politieke Vereniging Landsmeer b1
VIP20021
Lijst Van den Berg0
Progressief Landsmeer2
Lijst Fontaine0
PSP2
CPN
PPR1
Gesamt131315151515151515151515
Sitzverteilung im Gemeinderat von Landsmeer 2022
1
2
3
4
2
2
1
1 2 3 4 2 2 1 
Insgesamt 15 Sitze

Nach der Wahl wurde erst eine Koalition aus Lokaal Landsmeer, Positief Landsmeer, GroenLinks und CDA gebildet. Sie verfügten über 9 der 15 Sitze.[4] Nachdem die beiden Letzteren die Koalition verließen, wurde eine neue Koalition aus fünf Parteien gebildet: D66, VVD, GroenLinks, PvdA und CDA. Die neue Koalition verfügt ebenfalls über 8/9 der 15 Sitze.[5]

Anmerkungen
a 
Bei der Kommunalwahl 2014 kandidierte Lokaal Landsmeer unter dem Namen Lijst Maja van Campen.
b 
Positief Landsmeer entstand zur Kommunalwahl 2010 durch die Fusion der Lokalparteien Gemeentebelangen und Politieke Vereniging Landsmeer.

Städtepartnerschaften

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Landsmeer pflegt Städtepartnerschaften mit

Bergneustadt und Châtenay-Malabry sind ihrerseits seit 1967 verbunden.

Töchter und Söhne der Gemeinde

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Commons: Landsmeer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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  1. Nieuwe burgemeester in Landsmeer. In: rijksoverheid.nl. Rijksoverheid, 19. April 2021, archiviert vom Original (nicht mehr online verfügbar) am 21. April 2023; abgerufen am 21. Mai 2021 (niederländisch).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  2. Bevolkingsontwikkeling; regio per maand. In: StatLine. Centraal Bureau voor de Statistiek, 27. Februar 2026, abgerufen am 28. Februar 2026 (niederländisch).
  3. 1 2 Ergebnisse der Kommunalwahlen: 1982–2002 2006 2010 2014 2018 2022 2026, abgerufen am 14. Mai 2026 (niederländisch).
  4. https://landsmeer.groenlinks.nl/nieuws/waarom-stapt-groenlinks-landsmeer-uit-de-coalitie
  5. https://lokaleomroeplandsmeer.nl/80945-2/