The Devil Wears Prada 2
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Watched 01 May 2026

English version below!

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German version:

Fast ganze 20 Jahre ist es her, dass der erste "The Devil Wears Prada" in die Kinos kam, zu einer Zeit zu der die Welt noch deutlich weniger schnelllebig und trotzdem in gewisser Weise stressig war.
Ein Wandel, den "The Devil Wears Prada 2" nun nicht nur auf der Leinwand abbildet, sondern mit dem vor allem die bereits etablierten Figuren irgendwie leben müssen.
Sogenannte "Fast Fashion" dominiert die Modeindustrie, alles muss schneller stattfinden und damals aufwendig aufgearbeitete Projekte entstehen in einem Bruchteil der eigentlichen Zeit, nur damit vielleicht ein paar Menschen auf dem Klo beim Surfen kurz mal dort hängen bleiben.

All dies lässt sich in der heutigen Zeit wohl auf so ziemlich jede Branche beziehen, ganz egal ob Musik, Film oder Entertainment generell.
Alles muss sich möglichst oft und schnell neu erfinden lassen, dabei fallen vor allem Kreativität und Innovation hinten rüber und im besten Falle lässt sich all das möglichst kostengünstig und ohne großen Aufwand erreichen.
"The Devil Wears Prada 2" reißt genau diese branchenübergreifende Schnelllebigkeit immer und immer wieder an und lässt das altbekannte und durchaus durchstrukturierte Chaos einer Miranda Priestly in die Hände von deutlich businessorientierten CEOs und Unternehmensberatern fallen, wodurch letztendlich das totale Chaos eintritt:
Eine Miranda Priestly, die eigentlich kaum noch etwas zu sagen hat, Planungsunsicherheiten verteilt über sämtliche Etagen von Runway und Budgetkürzungen wo es nur möglich ist.
Resultieren tut all das in einem Arbeitserlebnis, bei dem selbst einer Miranda Priestly deutliche Grenzen gesetzt werden, indem diese sich nun nicht nur an die moderne Arbeitswelt gewöhnen muss, in welcher sie eben nicht mehr tun und lassen was sie gerne möchte, sondern zugleich auch auf luxuriöse Autofahrten und Flüge verzichten muss.

Zeitgleich muss sich auch eine Andy Sachs irgendwie über Wasser halten, nutzt dafür sämtliche Möglichkeiten, die sich ihr eröffnen, und ist trotz neugewonnenem Selbstbewusstsein gewohnt freundlich und stellenweise weiterhin zurückhaltend.
Andy's Leben ist weitestgehend unspektakulär bis zu ihrer Rückkehr zu Runway und wie auch schon im Vorgänger fühlt sich ihre Figur am greifbarsten an.
Anne Hathaway spielt hier wie immer großartig schafft es wie bereits im ersten Teil mir mit ihrer Performance fast dauerhaft ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern.
Im Gegensatz zum Vorgänger gibt es hier zwar deutlich weniger direkte Interaktionen zwischen ihr und Emily Blunt's Emily Charlton, jedoch funktionieren die vorhandenen Szenen zwischen den beiden dafür dann jedes Mal sehr gut.
Besonders die sehr ungewöhnliche Beziehung der beiden wertet einige Momente nochmal deutlich auf.

Eins der wahren Highlights von "The Devil Wears Prada 2" ist allerdings Stanley Tucci als Nigel Kipling.
Während Nigel im ersten Teil immer mal wieder als nahbare Mentorenfigur agierte, tritt er hier nochmal weiter ins Rampenlicht und macht die stärksten Momente des Films zu seinen eigenen.
"The Devil Wears Prada 2" ist Nigel's Film und das voll und ganz. Gerade gegen Ende des Films musste ich mir dann sogar für einen kurzen Moment die Tränen verkneifen.

Nun lässt sich sicherlich darüber streiten, ob es eine Fortsetzung zu "The Devil Wears Prada" benötigt hätte, gerade nachdem dessen Ende eigentlich ziemlich perfekt war, und vermutlich hätte man auch gänzlich ohne dieses Sequel auskommen können, dennoch fand ich die Prämisse wirklich interessant und habe mich sehr darüber gefreut all diese Figuren nochmal erneut in Action sehen zu dürfen.
Und selbst nach all dieser Zeit zwischen Original und Sequel finde ich es unfassbar erstaunlich, dass eine Fortsetzung wie diese selbst den letzten Platz einer englischsprachigen Vorstellung in einem Land wie Japan füllen kann.
Bereits kurz nach der Ankündigung dieses Sequels gehörte "The Devil Wears Prada 2" zu meinen meisterwartetsten Filmen dieses Jahres, weshalb es mich jetzt noch fröhlicher macht, dass hierbei nun auch noch die bestmögliche Fortsetzung rausgekommen ist.
So sollte ein Sequel sein!


Anne Hathaway Movies Ranked

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English version:

It's been almost 20 years since the first "The Devil Wears Prada" hit theaters, back when the world felt a bit less fast-paced, yet stressful in it's own way.
"The Devil Wears Prada 2" doesn't just reflect how things have changed on screen, it also shows how the already established characters are forced to live with that change.
So-called "fast fashion" now dominates the industry, everything has to happen quicker than before and projects that once took time and care are now rushed out in a fraction of that time, just so someone might briefly scroll past the results while sitting on the toilet.

And honestly, that mindset applies to pretty much every industry today, no matter if music, film or entertainment as a whole.
Everything needs to constantly reinvent itself at high speed, often at the expense of creativity and innovation, ideally as cheap and effortless as possible.
"The Devil Wears Prada 2" keeps circling back to this cross-industry obsession with speed, placing the familiar, tightly controlled chaos of Miranda Priestly into the hands of highly business-driven CEOs and consultants, resulting in total chaos.
Miranda Priestly herself has far less power all of a sudden as uncertainty spreads across every level of Runway and budgets end up being cut wherever possible.
The result is a work environment where even someone like Miranda Priestly hits clear limits as she not only has to adapt to a modern workplace where she can't simply do whatever she wants anymore, but also has to give up her usual luxuries like chauffeured rides and first-class flights.

At the same time, Andy Sachs is trying to stay afloat takes every opportunity that comes her way and despite her newfound confidence, she remains as kind, and at times reserved, as ever.
Her life is mostly uneventful until she returns to Runway and, much like in the first film, she feels like the most grounded and relatable character here.
Anne Hathaway delivers another fantastic performance, once again managing to keep a smile on my face for most of the film's runtime.
Compared to the original, there are fewer direct interactions between her and Emily Blunt's Emily Charlton, but the scenes they do share work extremely well.
Their rather unusual dynamic really elevates several moments in this one.

One of the true highlights of "The Devil Wears Prada 2", though, is Stanley Tucci as Nigel Kipling.
While Nigel served as a more approachable mentor figure in the first film, he steps even further into the spotlight here, claiming some of the film's strongest moments for himself.
This is very much Nigel's film and that becomes pretty clear the longer the film goes on. Toward the end, I even had to fight back some tears for a moment.

Of course, you can argue whether a sequel to "The Devil Wears Prada" was ever necessary, especially given how perfect the original ending was, and because the original film could have stood perfectly well on it's own.
Still, I found the premise genuinely interesting and was happy to see all these characters in action again.
And after all this time between the original and the sequel, I find it genuinely remarkable that even a sequel like this can still fill even the last seat at an English-language screening in a country like Japan.
Ever since it was announced, "The Devil Wears Prada 2" had been one of my most anticipated films of the year, so it makes me even happier that it turned out to be the best possible kind of sequel.
This is exactly how you do a sequel!


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